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Kölner Bäcker expandiert trotz schwieriger Zeiten – so geht’s!
14. August 2026

Kölner Bäckermeister Alex Onasch expandiert trotz schwieriger Zeiten und eröffnet eine neue Backstube im Carlswerk in Köln-Mülheim – ohne Nachtschicht, aber…

Wenn aus einem Traum eine Erfolgsgeschichte wird

Hohe Rohstoffpreise, Lieferprobleme, Fachkräftemangel – viele Betriebe im Handwerk kämpfen gerade echt hart. Und dann gibt es Leute wie Alex Onasch, die einfach machen. Der 34-jährige Kölner Bäckermeister hat mitten in dieser schwierigen Zeit expandiert und sich seinen großen Traum erfüllt: eine neue Backstube im Carlswerk im Kölner Stadtteil Mülheim.1 Klingt mutig? Ist es auch – aber mit einem richtig cleveren Konzept dahinter.

Industriecharme meets Handwerksbäckerei

13 Meter hohe Decken, jede Menge Stahl und eine Geschichte, die man fast riechen kann – die Halle im Carlswerk in Köln-Mülheim ist kein gewöhnlicher Ort. Gut ein Jahr lang wurde sie umgebaut, jetzt ist sie Backstube, Verkaufsraum und Bürogebäude in einem. Das absolute Herzstück? Ein sechs Meter hoher Ofen, der Alex Onaschs Arbeitswelt komplett auf den Kopf gestellt hat.1

Bisher hat der Bäckermeister im Belgischen Viertel gebacken – doch der Platz wurde schlicht zu eng. Seine zwei Filialen im Belgischen Viertel und in Lindenthal liefen so gut, dass er handeln musste. Sein eigenes Urteil über das Wagnis? Direkt und ehrlich: „Das hier könnte auch mein Sargnagel sein. Es ist ein Risiko, aber über die letzten Jahre waren meine Zahlen eigentlich immer alle gut.“1

Keine Nachtschicht – und trotzdem frisches Brot

Was Onaschs Bäckerei so besonders macht: Hier gibt es ausschließlich Brot. Keine Brötchen, keine Croissants, kein Süßkram. Die Teiglinge werden am Vortag vorbereitet und morgens nur noch abgebacken. Ergebnis? Der Arbeitstag startet erst um 6 oder 7 Uhr – und das ist für eine Bäckerei ziemlich revolutionär.1

Mitarbeiter Bernd Eiden bringt es auf den Punkt: „Das ist sehr gut, dass man länger ausschlafen kann – und entspannter für den ganzen Tag mit Familie. Ich habe lange Nachtschicht gehabt. Es war dann irgendwann auch mal gut, denn es ist schon sehr anstrengend.“1 Kein Wunder, dass Onasch keinen Fachkräftemangel kennt – er bekommt immer genug Bewerbungen. Inzwischen beschäftigt er 30 Mitarbeitende, davon zehn Vollzeitbäcker.1

Was kostet das gute Brot?

Die Brote werden zu Preisen zwischen 3,30 und 6,50 Euro verkauft. Kunden, die wir in der Filiale in Lindenthal getroffen haben, finden das für die gebotene Qualität absolut okay – vergleichbar mit Preisen in einem Bioladen. Wer handwerklich gemachte Ware schätzt, greift hier gerne zu.1

Der nächste Traum wartet schon

Alle drei Filialen werden jetzt von der neuen Backstube im Carlswerk beliefert – ein neues Kapitel für Alex Onasch. Doch dabei soll es nicht bleiben: Sein nächster großer Wunsch ist eine Filiale in der Kölner Südstadt, am liebsten mitten auf der Severinstraße.1 Man darf gespannt sein – dieser Bäckermeister hat schon bewiesen, dass er seine Träume wahr machen kann.

Ob als Inspiration für alle, die gerade zögern, ob sie den nächsten Schritt wagen sollen – die Geschichte von Alex Onasch zeigt: Mit dem richtigen Konzept, guten Zahlen und einer ordentlichen Portion Mut geht auch in schwierigen Zeiten was. Und frisches Brot ohne Nachtschicht? Das klingt nach einem Deal, den wir alle unterschreiben würden.

Quellen

  1. In Köln-Mülheim fing alles an! So expandiert ein Bäcker in wirtschaftlich schwieriger Zeit – WDR


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