Tag drei am Möhnesee: Rund 80 Einsatzkräfte kämpfen weiter gegen Glutnester im Waldboden. Die Lage ist stabil, der Einsatz aber noch nicht beendet.
Der Waldbrand am Möhnesee hält die Einsatzkräfte weiter auf Trab. Auch am dritten Tag in Folge sind Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk, Rettungsdienst und Polizei im Wald bei Möhnesee im Einsatz.1 Die gute Nachricht: Die Lage ist weiterhin stabil. Aber von Entwarnung kann noch keine Rede sein.
Wie wir in einem früheren Beitrag berichtet haben, war das Feuer am 13. August 2026 ausgebrochen und hatte sich auf rund 44.000 Quadratmeter ausgedehnt – mit zeitweise rund 300 Einsatzkräften aus der Region.2
Die Einsatzkräfte haben die ganze Nacht durchgearbeitet. Mit Unterstützung eines Löschunterstützungsfahrzeugs wurden Glutnester im Boden und in den Baumstämmen abgelöscht – eine mühsame, aber entscheidende Arbeit, damit das Feuer nicht neu aufflammt.1 Denn genau das ist bei Waldbränden die tückische Gefahr: Auch wenn die offenen Flammen weg sind, können Glutnester im Boden noch tagelang weiterglimmen.
Die Zahl der Einsatzkräfte ist im Vergleich zu den Anfangstagen deutlich zurückgegangen – das ist ein gutes Zeichen. Aktuell sind noch rund 80 Einsatzkräfte vor Ort.1 Davon sind 50 direkt zur Brandbekämpfung im Wald eingesetzt. Die Feuerwehr Möhnesee wird dabei weiterhin von Kräften aus allen Städten und Gemeinden des Kreises Soest unterstützt.1
Auch wenn die Situation stabiler wirkt als noch zu Beginn des Einsatzes, ist die Arbeit der Einsatzkräfte noch nicht getan. Das Ablöschen von Glutnestern in Baumstämmen und im Waldboden ist zeitaufwendig und körperlich anspruchsvoll. Die Feuerwehren im Kreis Soest halten euch weiter auf dem Laufenden.1
Bleibt dem Bereich rund um den Möhnesee weiterhin fern, damit die Einsatzkräfte ungehindert arbeiten können. Wir berichten weiter, sobald es neue Entwicklungen gibt – stay tuned bei Antenne NRW!
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