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Köln-Mülheim: Durchsuchungen und Macheten sichergestellt – neue Entwicklungen nach Schießerei auf der Berliner Straße
20. August 2026

Nach der Schießerei auf der Berliner Straße in Köln-Mülheim hat die Polizei zehn Tatverdächtige ermittelt und Macheten sowie Datenträger sichergestellt.

Mordkommission ermittelt zehn Tatverdächtige

Die Ereignisse rund um die gewaltsame Auseinandersetzung auf der Berliner Straße in Köln-Mülheim beschäftigen die Behörden weiter – und es gibt neue, wichtige Entwicklungen: Die eingesetzte Mordkommission hat inzwischen zehn Tatverdächtige ermittelt.1 Wer die Schüsse auf der Berliner Straße bislang noch nicht auf dem Schirm hatte: In einem früheren Beitrag hatten wir bereits über einen größeren Polizeieinsatz in Köln im Zusammenhang mit gemeldeten Schüssen berichtet.

Großeinsatz am frühen Donnerstagmorgen

Am frühen Morgen des 20. August 2026 rückte die Polizei Köln mit Spezialeinheiten aus: Vier Durchsuchungsbeschlüsse, beantragt von der Staatsanwaltschaft Köln und erlassen vom Amtsgericht Köln, wurden zeitgleich vollstreckt.1 Betroffen waren Wohnungen von Beschuldigten im Stadtteil Mülheim – konkret an der Odenthaler Straße, der Schützenhofstraße und der Berliner Straße selbst.

Was die Ermittler sichergestellt haben

Der Einsatz war offenbar erfolgreich: Die Beamten stellten bei den Durchsuchungen einiges sicher, das die Ermittlungen weiter voranbringen soll.1 Auf der Liste der sichergestellten Gegenstände stehen:

  • Mobiltelefone und Datenträger
  • Drei Macheten und ein Messer
  • Ein Mercedes, der für eine intensive Durchsuchung nach Beweismitteln abgeschleppt wurde

Hintergrund: Auseinandersetzung zwischen zwei Familien

Der Ursprung liegt im 3. August 2026: Damals kam es auf der Berliner Straße zu einer schweren Auseinandersetzung zwischen zwei Familien, bei der Schusswaffen und Messer eingesetzt wurden.1 Mehrere Verletzte wurden noch am Tatabend in Krankenhäuser gebracht. Inzwischen haben alle Verletzten die Kliniken wieder verlassen – bis auf eine Person, die weiterhin in stationärer Behandlung ist.1

Hintergründe weiter unklar – Handys sollen Licht ins Dunkel bringen

Warum es überhaupt zu der Auseinandersetzung gekommen ist, ist laut Staatsanwaltschaft und Polizei Köln nach wie vor unklar.1 Die Hoffnung liegt jetzt auf der Auswertung der sichergestellten Mobiltelefone und Datenträger. Die Kommunikation der Tatverdächtigen soll zeigen, was hinter dem Konflikt zwischen den beiden Familien steckt.

Was bleibt

Die Ermittlungen laufen also auf Hochtouren – mit zehn Tatverdächtigen, mehreren Durchsuchungen und einem beachtlichen Fundus an sichergestelltem Material. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es neue Erkenntnisse gibt. Für dringende Fälle gilt: Polizeinotruf 110.1

Quellen

  1. Durchsuchungen nach Auseinandersetzung auf der Berliner Straße – Polizei Köln
  2. Polizeieinsatz in Köln-Niehl: Schüsse aus Dachgeschosswohnung gemeldet – Antenne NRW


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