Flucht vor der Polizei auf der A4 im Rhein-Erft-Kreis: Ein 38-Jähriger fuhr in einem gestohlenen Auto mit gefälschten Kennzeichen – und stand unter Drogen.
Was am Mittwochmittag (19. August) auf der Autobahn 4 im Rhein-Erft-Kreis begann, endete für zwei Männer mit vorläufiger Festnahme. Die Einsatzkräfte der Autobahnpolizei Köln stoppten einen 38-Jährigen und seinen 36-jährigen Beifahrer in Elsdorf – nach einer Verfolgungsjagd, die es in sich hatte. Denn der Fahrer hatte so einiges zu verbergen.1
Gegen 11.30 Uhr fiel den Polizistinnen und Polizisten ein Hyundai auf der BAB 4 in Richtung Heerlen auf. Sie entschieden sich zur Kontrolle, gaben entsprechende Anhaltezeichen und lotsten das Fahrzeug an der Anschlussstelle Bergheim von der Autobahn auf die Bundesstraße 477.1
Doch statt stehenzubleiben, gab der Fahrer Gas und fuhr einfach am Kontrollort vorbei – Richtung Elsdorf. Dabei missachtete er sogar eine rote Ampel. Die Beamtinnen und Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf. Wenige hundert Meter später stoppte das Auto schließlich auf der B 55.1
Nach der Aufforderung kamen beide Männer aus dem Hyundai und wurden vorläufig festgenommen. Was die anschließende Kontrolle ans Licht brachte, war eine echte Liste:1
Die Ermittlungen haben das Kriminalkommissariat 21 sowie das Verkehrskommissariat übernommen. Dem Fahrer stehen jetzt mehrere Strafverfahren ins Haus – unter anderem wegen des Verdachts des Fahrzeugdiebstahls, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Urkundenfälschung und des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.1
Kurz gesagt: Der Mann wollte sich einer simplen Verkehrskontrolle entziehen und hat damit eine ganze Lawine an strafrechtlichen Konsequenzen ausgelöst. Solche Fälle zeigen, warum Polizeikontrollen auf unseren Autobahnen so wichtig sind – und was dabei manchmal alles zutage kommt.
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