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Krefeld: Seniorin durchschaut Betrugsmasche – und ruft die Polizei
21. August 2026

Eine 87-Jährige aus Krefeld hat einen Betrugsversuch gestoppt, indem sie misstrauisch wurde und die Polizei rief. Hier sind die wichtigsten Schutz-Tipps.

Misstrauen als bester Schutz

Manchmal ist das beste Mittel gegen Betrug einfach ein gutes Bauchgefühl. Eine 87-jährige Frau aus Krefeld hat genau das bewiesen – und damit einen Betrugsversuch direkt ausgebremst. Ihr Fall zeigt, wie dreist und raffiniert solche Maschen ablaufen. Und wie wichtig es ist, im richtigen Moment die Notbremse zu ziehen.1

So lief der Betrugsversuch ab

Am Donnerstag, dem 20. August 2026, klingelte gegen 13:30 Uhr das Festnetztelefon der Seniorin. Am anderen Ende der Leitung: ein Unbekannter, der sich als Polizeibeamter ausgab. Seine Anweisung war ungewöhnlich – die Frau sollte Fotos von ihren Wertsachen machen.1

Damit der vermeintliche Beamte die Fotos empfangen konnte, gab die Krefelderin ihm ihre Mobilfunknummer. Kurz darauf meldete sich der Unbekannte erneut – diesmal per Handy. Die Seniorin schickte ihm die Fotos ihrer Wertsachen. Was dann kam, machte sie stutzig: Sie wurde aufgefordert, ihre Wertgegenstände persönlich zu einem vereinbarten Treffpunkt zu bringen.1

Genau an diesem Punkt schlug ihr Instinkt an. Statt dem Unbekannten zu folgen, rief sie die echte Polizei – und die klärte sie sofort auf: Das war ein Betrugsversuch.1

Was die Polizei jetzt rät

Die Polizei Krefeld nimmt den Fall zum Anlass, noch einmal klar zu machen, wie ihr euch schützen könnt. Diese Tipps solltet ihr euch – und vor allem euren Liebsten – unbedingt merken:1

  • Niemals Geld oder Wertsachen übergeben – egal ob an Unbekannte, angebliche Polizisten, Staatsanwälte, Mitarbeiter von Gerichten oder Geldinstituten.
  • Die echte Polizei ruft nie unter der 110 an. Wer das tut, ist ein Betrüger oder eine Betrügerin – Punkt.
  • Keine Auskünfte über Vermögen oder sensible Daten an Personen geben, die ihr nicht kennt.
  • Nicht unter Druck setzen lassen. Legt einfach auf – sofort.

Warum gerade ältere Menschen im Visier stehen

Solche Anrufe sind keine Einzelfälle. Betrüger gehen dabei oft sehr gezielt vor: Sie klingen seriös, bauen Vertrauen auf und erzeugen dann Druck oder Dringlichkeit. Besonders Menschen, die alleine leben oder wenig Kontakt zu anderen haben, sind gefährdet. Deshalb lohnt es sich, mit Eltern, Großeltern oder Nachbarn offen über solche Maschen zu reden – bevor es zu spät ist.1

Gut reagiert – und das Richtige getan

Die Krefelderin hat in dieser Situation alles richtig gemacht. Sie hat dem Druck standgehalten, ist misstrauisch geworden und hat die Polizei gerufen. Respekt dafür! Ihr kennt jemanden, der vielleicht anfällig für solche Anrufe sein könnte? Dann teilt diesen Beitrag – es könnte genau den entscheidenden Unterschied machen.

Quellen

  1. POL-KR: Betrugsversuch gescheitert: Seniorin wird misstrauisch und ruft die Polizei


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