In Hagen-Hohenlimburg wurde eine 31-Jährige auf einem Tankstellengelände von einem Jeep angefahren – der Fahrer flüchtete.
Das hätte auch richtig böse ausgehen können: Am Samstag, dem 22. August, wurde eine 31-jährige Frau auf dem Gelände einer Tankstelle in der Elseyer Straße in Hagen-Hohenlimburg von einem Auto angefahren – und der Fahrer machte sich einfach aus dem Staub. Ein krasser Fall von Unfallflucht mitten am Nachmittag.1
Die Iserlohnerin war gegen 16 Uhr zu Fuß auf dem Tankstellengelände unterwegs und lief zu ihrem Auto, als es passierte: Ein Jeep-Fahrer fuhr von einer Zapfsäule los – ohne zu schauen – und traf die Frau mit seinem schwarzen SUV rechts an der Hüfte. Durch den Aufprall wurde sie einen Schritt zurückgestoßen.1
Glücklicherweise blieb es bei einem leichten Zusammenstoß, sodass die 31-Jährige nicht schwerer verletzt wurde. Aber anstatt anzuhalten, sich zu entschuldigen oder zu fragen, ob alles okay ist, fuhr der Fahrer des schwarzen Jeep einfach weiter. Kein Stopp, kein Wort – nichts.1
Die Frau ließ sich das nicht gefallen: Sie merkte sich das Kennzeichen des Fahrzeugs und verständigte sofort die Polizei. Eine Strafanzeige wegen Verkehrsunfallflucht wurde gefertigt. Die Ermittlungen der Polizei Hagen dauern aktuell noch an.1
Und das ist auch gut so – denn Unfallflucht ist keine Kleinigkeit. Wer nach einem Unfall einfach weiterfährt, macht sich strafbar. Das gilt übrigens auch dann, wenn der Schaden oder die Verletzung auf den ersten Blick gering wirkt. Der Tipp für alle: Kennzeichen merken, Polizei rufen – genau so, wie diese Frau es gemacht hat.
Tankstellengelände und Parkplätze sind leider häufige Orte für solche Unfälle. Dort herrscht oft viel Betrieb, Autos rangieren, Menschen laufen zwischen den Fahrzeugen umher – da passieren Unaufmerksamkeiten schnell. Deshalb gilt: Immer besonders achtsam sein, wenn du dich auf solchen Geländen zu Fuß bewegst, und auch selbst beim Einparken oder Losfahren gründlich schauen.1
Wer Hinweise zum Vorfall in der Elseyer Straße in Hagen-Hohenlimburg hat, kann sich direkt an die Polizei Hagen wenden.
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