In Köln-Humboldt/Gremberg wurde eine Weltkriegsbombe gefunden – 2700 Menschen müssen evakuiert werden. Die Entschärfung soll noch heute erfolgen.
Kaum ist die Aufregung um den letzten Blindgängerfund in Köln abgeklungen, schon gibt es die nächste Meldung: Am Montag, den 31. August, wurde in Köln-Humboldt/Gremberg eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Fundort liegt an der Westerwaldstraße 92 – direkt auf dem Gelände des Georg-Simon-Ohm-Berufskollegs. Damit ist wieder ein dicht besiedelter Bereich der Domstadt betroffen.1
Laut Stadt Köln handelt es sich um eine britische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder – ein klassischer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, der all die Jahrzehnte unentdeckt im Boden schlummerte. Solche Funde sind in Köln leider keine Seltenheit, aber sie bleiben jedes Mal ein ernstes Thema, das schnelles Handeln erfordert.1
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) sowie das Ordnungsamt der Stadt Köln sind bereits vor Ort. Um den Fundort wurde ein Gefahrenbereich im Radius von rund 300 Metern eingerichtet, der komplett abgesperrt und evakuiert werden muss. Rund 2700 Menschen sind von der Evakuierung betroffen. Außerdem muss der östliche Zubringer für den Verkehr gesperrt werden – plant eure Routen also entsprechend um.1
Die Warnung ging übrigens schon um 12.35 Uhr über die Warn-App NINA raus – noch bevor die Stadt Köln offiziell informiert hatte. Wer die App noch nicht hat: jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, sie zu installieren.1
Wer sein Zuhause verlassen muss und nicht weiß, wohin, kann sich zur Anlaufstelle im Thusneldagymnasium an der Thusneldastraße 15–17 in Deutz begeben. Dort werden Betroffene aufgenommen und betreut, bis die Entschärfung abgeschlossen ist und die Entwarnung gegeben werden kann.1
Klar ist: Die Bombe muss noch heute entschärft werden. Wann genau die Entschärfung beginnt, war zum Zeitpunkt der Meldung noch offen. Die Situation wird aber aktiv beobachtet und die zuständigen Stellen sind bereits im Einsatz. Bleibt auf dem Laufenden und haltet Abstand vom Sperrbereich – eure Sicherheit hat hier absolut Vorrang.1
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