Kellerbrand in Gelsenkirchen-Horst: Zwei Feuerwehrkräfte wurden verletzt, eine Gas-Verpuffung machte den Einsatz zum Großalarm. Alle Infos zum Vorfall.
Was am 01. September 2026 gegen 14:00 Uhr als mutmaßlicher Kellerbrand begann, entwickelte sich schnell zu einem mehrstündigen Großeinsatz der Feuerwehr Gelsenkirchen — mit einem gefährlichen Zwischenfall, der zwei Einsatzkräfte verletzte. Im Stadtteil Horst brannten Keller und Eingangsbereich eines Wohnhauses, und die Lage spitzte sich dramatisch zu, als es zu einer Gas-Verpuffung kam.1
Bereits auf dem Weg zur Einsatzstelle war eine starke Rauchentwicklung weithin zu sehen. Die ersten Einheiten erhöhten deshalb sofort das Alarmstichwort. Beim Eintreffen der Löschzüge brannten der Keller sowie der Eingangsbereich im Erdgeschoss lichterloh.1
Zum Glück hatten sich ein Bewohner des betroffenen Hauses und drei Handwerker rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Da sich keine weiteren Personen mehr im Gebäude befanden, starteten die Einsatzkräfte sofort einen massiven Löschangriff — mit mehreren Trupps unter Atemschutz im Innen- und Außenbereich. Auch die Nachbargebäude wurden kontrolliert und vorsorglich geräumt.1
Während der laufenden Brandbekämpfung kam es im Keller zu einem folgenschweren Zwischenfall: Zwei Feuerwehrkräfte wurden verletzt. Beide wurden noch an der Einsatzstelle medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in Gelsenkirchener Krankenhäuser transportiert. Aktuell geht es den beiden Einsatzkräften den Umständen entsprechend wieder gut.1
Auch der Hausbesitzer musste nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.1
Im weiteren Verlauf des Einsatzes kam es an der Gasleitung im Keller zu einem unkontrollierten Gasaustritt — mit anschließender Verpuffung. Da sich zu diesem Zeitpunkt keine Einsatzkräfte mehr im Gebäude befanden, blieb dieser gefährliche Moment glücklicherweise ohne weitere Personenschäden.1
Der Gefahrenbereich wurde umgehend weiträumig abgesperrt. Sicherungstrupps überwachten die Gaskonzentration kontinuierlich. Um die Gaszufuhr endgültig zu unterbrechen, öffnete der Energieversorger die Straße vor dem Gebäude und trennte das Haus vom Gasnetz. Das Schadensobjekt sowie die umliegenden Häuser waren bereits zuvor komplett stromlos geschaltet worden.1
Ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) begutachtete das Brandobjekt sowie die Nachbarhäuser eingehend. Da keine strukturellen Schäden festgestellt wurden, stuften die Experten das Gebäude als begehbar ein. Das THW übernahm anschließend die finale Sicherung des Hauses.1
Nach Abschluss aller feuerwehrtechnischen Maßnahmen wurde die Einsatzstelle für die Ermittlungen zur Brandursache an die Polizei übergeben. Was genau das Feuer ausgelöst hat, ist aktuell noch unklar.1
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!