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Halt. Stopp. Auflegen. – So schützt du dich vor Telefonbetrügern
3. September 2026

Die Kreispolizeibehörde Olpe kämpft mit der Kampagne „Halt. Stopp. Auflegen.“ gegen Telefonbetrug. Hier erfährst du, wie du dich und andere schützt.

Wenn das Telefon zur Falle wird

Stell dir vor, du nimmst einen Anruf ab – und plötzlich steht dein Leben gefühlt Kopf. Ein vermeintlicher Verwandter in Not, eine angebliche Behörde, ein Gewinn, den du nie erwartet hast. Klingt nach einem schlechten Film? Leider ist das für viele Menschen bittere Realität. Telefonbetrug ist ein ernstes Problem, die Dunkelziffer ist erschreckend hoch – und genau deshalb startet die Kreispolizeibehörde Olpe jetzt eine smarte Präventionskampagne.1

Die Kampagne: „Halt. Stopp. Auflegen.“

Drei Wörter, die Leben verändern können. Die Kreispolizeibehörde Olpe hat die Kampagne „Halt. Stopp. Auflegen.“ ins Leben gerufen, um Menschen dabei zu helfen, Betrugsmaschen am Telefon zu erkennen – und richtig zu reagieren. Das Herzstück der Kampagne sind drei Kurzvideos in den sozialen Medien, die gemeinsam mit TV-Moderator Harry Wijnvoord und einer jungen Polizeibeamtin entstanden sind.1

Thematisiert werden drei der häufigsten Maschen: Schockanrufe, falsche Institutionen sowie falsche Gewinnspiele und Abonnements. Am 25. August fiel der Startschuss mit der Veröffentlichung des ersten Videos – seitdem erscheinen die Clips nach und nach und sind jeweils mit weiterführenden Infotexten verlinkt.1

Polizeidirektor Ralf Kluxen, Abteilungsleiter der Kreispolizeibehörde Olpe, erklärt das Ziel so: „Unser Ziel ist es, dass die Menschen Betrugsmaschen am Telefon im Gespräch erkennen, kurz innehalten und auflegen.“ Harry Wijnvoord selbst war sofort dabei: „Bei so einem wichtigen Thema helfe ich gerne. Je mehr Menschen wir erreichen und informieren, desto besser.“1

Wer ist eigentlich gefährdet?

Häufiges Ziel der Telefonbetrüger sind Seniorinnen und Senioren – aber Vorsicht: Grundsätzlich kann jede und jeder Opfer dieser Betrugsart werden. Die Polizei betont, dass neben dem materiellen Schaden oft auch das Sicherheitsgefühl der Betroffenen stark leidet.1

So schützt du dich – die wichtigsten Tipps

  • Einfach auflegen: Wenn du dir nicht sicher bist, wer anruft, oder wenn jemand beginnt, Druck auszuüben – Gespräch beenden.
  • Selber zurückrufen: Meldet sich ein vermeintlicher Angehöriger aus einer Notsituation, auflegen und die Person unter einer bekannten Nummer selbst anrufen.
  • Privates für sich behalten: Am Telefon nie über persönliche oder finanzielle Verhältnisse sprechen.
  • Kein Geld oder Wertsachen übergeben: Egal wie überzeugend die Geschichte klingt – niemals an unbekannte Personen.
  • Mit jemandem reden: Wer einen aufwühlenden Anruf bekommt, sollte mit einer Vertrauensperson sprechen oder über den Notruf 110 die Polizei hinzuziehen.
  • Rückruftaste meiden: Nicht die Rückruftaste nutzen, um die Identität eines merkwürdigen Anrufers zu prüfen.

Kurz gesagt: Innehalten, Abstand gewinnen, mit jemandem reden – das kann entscheidend sein.1

Informiert bleiben und andere warnen

Die Kreispolizeibehörde Olpe bittet ausdrücklich darum, bei Anrufen unbekannter Herkunft stets wachsam zu sein. Teile diese Tipps auch mit Menschen in deinem Umfeld – denn gerade wer nicht damit rechnet, wird zur leichten Zielscheibe. Je mehr Menschen über diese Maschen Bescheid wissen, desto schwerer haben es die Betrüger. Mehr Infos zum Thema Telefonbetrug gibt es direkt beim Polizeilichen Beratungsportal.1

Quellen

  1. POL-OE: Kampagne: „Halt. Stopp. Auflegen.“ Der Kreispolizeibehörde Olpe geht an den Start – Presseportal


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