Feuerwehr Ense und Feuerwehr Arnsberg haben gemeinsam bei Auto Große in Niederense geübt. So lief das realistische Übungsszenario mit Menschenrettung und…
Donnerstagabend in Niederense – und richtig was los: Die Löschgruppe Niederense der Feuerwehr Ense und der Löschzug Neheim der Feuerwehr Arnsberg haben sich zu einer gemeinsamen Großübung bei Auto Große getroffen. Das Szenario war alles andere als einfach – und genau das war der Plan.1
Angenommen wurde eine Verpuffung im Bereich der Werkstatt. Drei Personen galten als vermisst, und als wäre das nicht genug, hatte das Feuer angeblich auch schon auf ein Reifenlager hinter dem Gebäude übergegriffen. Klingt nach echtem Stress – und das war gewollt.1
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte ging’s sofort los: Mehrere Trupps rückten unter Atemschutz in die Werkstatt vor, um die vermissten Personen zu finden und in Sicherheit zu bringen. Gleichzeitig wurde die Brandbekämpfung aufgebaut – alles parallel, alles unter Zeitdruck.1
Nachdem die Menschenrettung aus der Werkstatt abgeschlossen war, wurde das brennende Reifenlager als zweiter Einsatzabschnitt in Angriff genommen. Für die Brandbekämpfung dort kam die Drehleiter der Feuerwehr Ense zum Einsatz – ein klassisches Szenario, das in der Realität genauso ablaufen könnte.1
Einsatzleiter der Übung war Thomas Meier, Leiter der Feuerwehr Ense. An seiner Seite koordinierte Sascha Ricke, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Arnsberg, die gemeinsamen Kräfte beider Kommunen.1
Ausgedacht und organisiert hat die Übung Thomas Lenze – und dahinter steckt eine nette Geschichte: Lenze war früher selbst Mitglied der Löschgruppe Niederense, ist inzwischen aber nach einem Wohnortwechsel im Löschzug Neheim der Feuerwehr Arnsberg aktiv. Die gemeinsame Übung war also auch eine gute Gelegenheit, die Verbindung zwischen alter und neuer Einheit zu stärken.1
Die Einsatzgebiete von Ense und Arnsberg grenzen direkt aneinander – deshalb arbeiten beide Feuerwehren auch im echten Einsatzgeschehen regelmäßig zusammen. Bei einem Waldbrand vor zwei Jahren waren zum Beispiel Kräfte aus beiden Kommunen gemeinsam vor Ort. Auch bei Verkehrsunfällen im Grenzbereich ist das keine Seltenheit.1
Umso wichtiger: Die Einsatzkräfte kennen sich, verstehen die Abläufe der jeweils anderen Feuerwehr und üben die Zusammenarbeit regelmäßig. Genau das ist der Sinn solcher Übungen – und der wurde hier voll erfüllt.1
Nach der Übung trafen sich alle Beteiligten zum gemeinsamen Abschluss im Gerätehaus Niederense, wo der Ablauf noch einmal besprochen und der Abend entspannt ausklingen gelassen wurde. Ein besonderer Dank gilt Silke und Holger Große, die ihre Werkstatt für die Übung zur Verfügung gestellt haben. Und natürlich den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, die als Statisten die drei vermissten Personen gespielt haben – ohne euch kein realistisches Szenario!1
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