In Düren verunglückte ein 43-Jähriger mit seinem Pocketbike und 2,18 Promille schwer. Ihn erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Gefährdung des…
Was für ein Samstagabend: In Düren kam es am 05.09.2026 gegen 21:30 Uhr zu einem Unfall, der so ziemlich alles vereint, was auf der Straße schiefgehen kann. Ein 43-jähriger Mann aus Düren fuhr mit seinem Pocketbike auf der Marie-Juchacz-Straße mehrfach auf und ab – und das offenbar mit ordentlich Alkohol im Blut.1
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen war der 43-Jährige aus Fahrtrichtung Tivolistraße in Richtung Bahngleise unterwegs, als er nach rechts von der Fahrbahn abkam und mit einem am Straßenrand geparkten Pkw kollidierte.1 Der Aufprall war heftig: Der Mann zog sich schwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.
Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf rund 2.100 Euro.1
Während der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Beamten der Wache Düren schnell, dass der Fahrer nicht nüchtern war. Ein im Krankenhaus durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht mit einem Wert von 2,18 Promille.1 Die Polizisten ordneten daraufhin eine Blutprobe an, die ebenfalls im Krankenhaus durch einen Arzt entnommen wurde.
Für den 43-Jährigen hat der Ausflug auf dem Pocketbike unangenehme rechtliche Konsequenzen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.1 Klingt nach einer klaren Sache – denn über 2 Promille auf einem Kleinkraftrad sind alles andere als eine Kleinigkeit.
Dieser Fall macht noch einmal mehr deutlich: Alkohol und Fahrzeuge – egal ob Auto, Motorrad oder Pocketbike – passen einfach nicht zusammen. Wer betrunken fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen. In diesem Fall traf es zum Glück nur ein geparktes Auto und nicht einen anderen Menschen.1 Bleibt zu hoffen, dass der 43-Jährige sich nach seiner Genesung diese Lektion zu Herzen nimmt.
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