Festnahme am Bahnhof Kleve: Die Bundespolizei kontrollierte einen 32-Jährigen ohne Ausweis – und entdeckte dabei einen Haftbefehl wegen bandenmäßigen…
Was zunächst wie eine ganz normale Personenkontrolle aussah, entpuppte sich am späten Montagabend des 7. September 2026 am Bahnhof Kleve als echter Fahndungstreffer: Die Bundespolizei stoppte dort einen 32-jährigen Eritreer – und der hatte weder Ausweisdokumente dabei noch konnte er Angaben zu seiner Person machen.1
Für die Beamten war damit klar: Der Mann muss zur Identitätsfeststellung mit auf die Dienststelle. Was danach herauskam, war mehr als nur ein fehlender Ausweis.
Auf der Bundespolizeiinspektion Kleve wurde der 32-Jährige erkennungsdienstlich behandelt – und der Abgleich in den Systemen ließ keine Zweifel: Der Mann war zur Festnahme ausgeschrieben. Grundlage war ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Kleve wegen bandenmäßigen Diebstahls.1
Der Haftbefehl wurde dem Beschuldigten noch auf der Dienststelle ausgehändigt und eröffnet. Am darauffolgenden Dienstagvormittag führte die Bundespolizei den Eritreer dann dem Haftrichter beim Amtsgericht Kleve vor.1
Dieser Fall zeigt wieder einmal: Routine-Kontrollen an Bahnhöfen können richtig was bringen. Die Bundespolizei in NRW ist regelmäßig an Bahnhöfen präsent und überprüft Personen – nicht selten mit Ergebnissen wie diesem. Wer gesucht wird, kann sich also nicht darauf verlassen, einfach durchzukommen.1
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