Der 22-jährige Phillip G. aus Köln wird seit dem 15. August vermisst. Hier erfährst du die Geschichte dahinter und wie du helfen kannst, ihn zu finden.
Eine kurze Polizeimeldung, dahinter steckt eine Geschichte, die einem das Herz bricht. Der 22-jährige Phillip G. aus Köln wird seit dem 15. August vermisst – und seine Mutter Marianne R. kämpft jeden Tag darum, ihn zu finden. „Was wir gerade erleben, ist das Schlimmste der Welt“, sagt sie. „Er ist wie vom Erdboden verschluckt.“1
Am Abend des 14. August verbringen Mutter und Sohn noch gemeinsam Zeit – sie gehen zusammen ins Theater. Danach verabschieden sie sich am Rudolfplatz, weil Phillip sich eigentlich noch mit einer Freundin treffen wollte. Nachts schreibt er seiner Mutter noch, dass er auf dem Heimweg sei. Es ist die letzte Nachricht von ihm.1
Wie sich später herausstellt, trifft Phillip die Freundin gar nicht. Stattdessen ist er im Club „Odonien“ an der Hornstraße. Laut GPS-Daten eines Leihroller-Anbieters endet seine letzte Spur um 4.09 Uhr morgens an der Straße Am Bilderstöckchen, Ecke Vogesenstraße – dort stellt er einen E-Roller ab. Dann: nichts mehr.1
Was die Situation so ernst macht: Phillip leidet an Depressionen und ist auf starke Medikamente angewiesen. Nur wenige Tage nach seinem Verschwinden hätte er stationär in eine Rehaklinik aufgenommen werden sollen. „Wenn wir Glück haben, kommt er nur nicht nach Hause, weil er nicht in die Klinik wollte“, hofft seine Mutter.1
Seit Anfang des Jahres ist Phillip in Behandlung, nachdem er von einem Auslandsaufenthalt in Südostasien zurückgekehrt ist. Davor war er ein anderer Mensch – lebensfroh, gesellig, beliebt. „Früher war er lustig und albern, er war immer gerne unter Menschen. Er hatte eine goldene Seele. Alle liebten Phillip“, sagt Marianne R. Die Depression hat ihn verändert, hat ihn zurückgezogen.1
Falls ihr Phillip gesehen habt oder irgendeinen Hinweis geben könnt: Hier sind die wichtigsten Infos zu seiner Person.
Seit dem Morgen des 15. August ist sein Handy ausgeschaltet, es gab keinerlei Kontobewegungen. Familie und Freunde haben den nördlichen Teil von Bilderstöckchen bereits mehrfach selbst durchsucht, an Haustüren geklingelt, Hundebesitzer angesprochen und Plakate aufgehängt.1
„Jeder Hinweis könnte uns weiterhelfen“, sagt Marianne R. Und genau das meint sie ernst. Selbst kleine Beobachtungen – jemand, der Phillip gesehen hat, Gegenstände, die ihr im Park oder Naturschutzgebiet in der Nähe gefunden habt – können entscheidend sein.1
Die Fahndungsfotos der Polizei findet ihr hier: polizei.nrw/fahndung/214877
Hinweise zum Aufenthaltsort von Phillip G. bitte direkt an die Vermisstenstelle des Kriminalkommissariats 62:
„Auch wenn meine Verzweiflung steigt, die Hoffnung muss bleiben“, sagt Phillips Mutter. Helft mit, dass Phillip nach Hause kommt.1
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