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Iserlohn Roosters: Polizei ändert ihre Strategie zur neuen Eishockey-Saison
10. September 2026

Zur Eishockey-Saison 2026/2027 ändert die Polizei ihr Konzept bei Spielen der Iserlohn Roosters und konzentriert sich stärker auf den öffentlichen Raum.

Neue Saison, neue Regeln – die Polizei zieht sich aus dem Stadion zurück

Mit dem Start der Eishockey-Saison 2026/2027 ändert sich für Fans der Iserlohn Roosters einiges rund um das Sicherheitskonzept. Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis hat angekündigt, ihren Fokus künftig stärker auf den öffentlichen Raum zu legen – und weniger auf das Innere der Eissporthalle. Was das konkret bedeutet und was du als Fan wissen solltest, erklären wir dir hier.1

Was ändert sich genau?

Bisher war die Polizei auch im Innenraum der Eissporthalle präsent. Das wird sich zur neuen Saison ändern: Die Einsatzkräfte konzentrieren sich wieder mehr auf ihre Kernaufgaben im öffentlichen Raum – also außerhalb des Stadions, an Abfahrtsorten und auf den Reisewegen von Fangruppen.1

Der Grund dafür ist klar: Rechtlich ist grundsätzlich der Veranstalter für die Sicherheit innerhalb der Halle und den reibungslosen Spielbetrieb verantwortlich. Und genau diese Zuständigkeiten werden mit der neuen Saison klarer getrennt.1

Wer ist dann im Stadion für die Sicherheit zuständig?

Keine Sorge – ihr seid in der Eissporthalle nicht schutzlos. Der private Sicherheitsdienst bleibt erster Ansprechpartner innerhalb des Stadions. Nur wenn es wirklich brenzlig wird – also bei plötzlichen und akuten Gefahrenlagen – springt die Polizei auch im Stadion ein und unterstützt die beauftragten Sicherheitskräfte.1

Bleibt alles andere beim Alten?

Ja, in vielen Punkten schon! Alle Saisonspiele der Iserlohn Roosters werden nach wie vor von der Polizei individuell betrachtet und begleitet. Wie viele Einsatzkräfte dabei sind, hängt weiterhin davon ab, welcher Verein zu Gast ist, ob Gefahrenmomente zu erwarten sind und wie die aktuelle Lageeinschätzung ausfällt.1

Außerdem lobt die Polizei ausdrücklich die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Verein und dem Sicherheitsdienst – und die soll auch in Zukunft so bleiben. Also: bewährte Partnerschaft, aber mit klarerer Aufgabenverteilung.1

Was bedeutet das für dich als Fan?

Für die meisten Fans ändert sich im Alltag wahrscheinlich wenig. Wer fair und friedlich ins Stadion geht, wird den Unterschied kaum merken. Wichtig ist aber zu wissen: Im Stadion selbst ist der Sicherheitsdienst deine erste Anlaufstelle. Draußen – auf dem Weg zur Halle, auf Parkplätzen oder in der Umgebung – ist die Polizei weiterhin präsent und aufmerksam.1

Die neue Strategie macht Sinn: Polizeiliche Ressourcen werden dort eingesetzt, wo sie rechtlich und praktisch am meisten bringen. Und der öffentliche Raum rund um große Sportveranstaltungen braucht genau diese Aufmerksamkeit.1

Fazit: Klare Köpfe, klare Zuständigkeiten

Die Eishockey-Saison 2026/2027 bringt nicht nur spannende Spiele auf dem Eis – sondern auch ein überarbeitetes Sicherheitskonzept drumherum. Die Polizei konzentriert sich auf den öffentlichen Raum, der Sicherheitsdienst übernimmt das Innere der Halle. Für alle, die einfach nur guten Eishockey-Sport genießen wollen, bleibt das Wichtigste unverändert: Die Roosters spielen, und Iserlohn fiebert mit. Let’s go!1

Quellen

  1. POL-MK: Eishockey: Polizei richtet Fokus stärker auf den öffentlichen Raum – Presseportal


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