Die Feuerwehr Iserlohn rettete mitten in der Nacht eine Frau aus einer stark verrauchten Kellerwohnung in der Peterstraße.
Kurz nach Mitternacht wurde es ernst in Iserlohn: Um 0:16 Uhr schrillten die Alarmglocken – in einer Wohnung in der Peterstraße war ein Brand ausgebrochen. Was die Einsatzkräfte beim Eintreffen vorfanden, war kein Kleineinsatz: Die Räume im Kellergeschoss des Wohnhauses waren stark verraucht – und mittendrin befand sich noch eine Frau.1
Keine Zeit verlieren hieß die Devise. Ein Trupp der Feuerwehr Iserlohn zog seine Atemschutzmasken auf, verschaffte sich gewaltsam Zugang zur Wohnung und rettete die Frau ins Freie. Sie hatte bereits eine Rauchgasvergiftung erlitten.1 Der Rettungsdienst übernahm sofort und brachte sie anschließend in ein Krankenhaus nach Dortmund.
Parallel dazu kümmerten sich die Einsatzkräfte um den Brandherd: Die brennenden Gegenstände im Bereich der Küche wurden mit einem C-Rohr abgelöscht. Danach wurde die Wohnung mit einem Lüftungsgerät belüftet, um den gefährlichen Rauch aus den Räumen zu treiben.1
Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte vor Ort – darunter der Löschzug und der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr sowie die Löschgruppe Stadtmitte. Der Einsatz dauerte rund 60 Minuten.1 Eine beeindruckende Teamleistung, die in diesem Fall buchstäblich Leben gerettet hat.
Die betroffene Wohnung gilt nach dem Einsatz momentan als unbewohnbar. Was genau den Brand ausgelöst hat, ist bislang nicht bekannt.
Solche Einsätze zeigen, wie schnell eine Situation lebensbedrohlich werden kann – und wie wichtig es ist, im Ernstfall richtig zu reagieren. Hier ein paar Basics, die du dir merken solltest:
Einsätze wie dieser machen deutlich, was die Feuerwehr tagtäglich leistet – oft mitten in der Nacht, wenn alle anderen schlafen. Ein riesiges Dankeschön an alle Einsatzkräfte der Feuerwehr Iserlohn, die in dieser Nacht so besonnen und schnell gehandelt haben!1 Ihr seid echte Held:innen.
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