Stadtbahn-Störung in Köln am Montagmorgen: Ein Unfall am Sachsenring traf die Linien 12, 15, 16 und 18 – auch im Regionalverkehr gab es Chaos.
Der Montagmorgen (14. September) hat es für Pendlerinnen und Pendler in Köln richtig in sich gehabt. Im Bereich Sachsenring/Ulrepforte kam es zu einem Unfall zwischen einem Radfahrer und einer Stadtbahn – und das hat den Bahnverkehr in der Kölner Innenstadt ordentlich durcheinandergewirbelt.1
Die gute Nachricht zuerst: Der Radfahrer wurde ersten Erkenntnissen zufolge nur leicht verletzt und war nicht auf eine medizinische Versorgung angewiesen.1 Trotzdem zog der Unfall massive Behinderungen nach sich.
Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) meldeten Verspätungen und Ausfälle bei den Stadtbahnlinien 12, 15, 16 und 18. Die Linien waren zunächst komplett an der Weiterfahrt gehindert – einzelne Züge fuhren zwar dennoch, aber wer pünktlich ankommen wollte, hatte Pech gehabt.1
Gegen 8 Uhr erklärte die KVB, dass der Verkehrsunfall und die damit verbundenen Maßnahmen im Bereich Ulrepforte beendet seien. Allerdings: Auch danach musste man noch mit Fahrplanabweichungen rechnen.1
Als wäre das nicht genug, hatten Pendlerinnen und Pendler am selben Morgen gleich noch eine zweite Baustelle zu stemmen – und zwar eine buchstäbliche. Wegen einer Reparatur an der Strecke zwischen dem Kölner Hauptbahnhof und Köln Hansaring kam es auch im Regionalverkehr zu Ausfällen und Verspätungen.1
Betroffen waren unter anderem:
Gegen 7.45 Uhr war diese Störung zwar behoben, die Deutsche Bahn wies aber darauf hin, dass es im Nachgang noch zu teils hohen Verspätungen und möglichen Teilausfällen kommen kann.1
Falls du heute noch mit Bahn oder S-Bahn in Köln unterwegs bist: Checke unbedingt vorher deine Verbindung in der Online-Auskunft, bevor du losfährst. Sowohl die KVB als auch die Deutsche Bahn empfehlen das ausdrücklich.1 Lieber kurz nachschauen als lange warten – du kennst das!
Solche Tage erinnern uns daran, wie anfällig der Nahverkehr für unvorhergesehene Ereignisse ist. Wir drücken allen die Daumen, die heute noch entspannt ans Ziel kommen wollen – und dem verletzten Radfahrer natürlich gute Besserung!
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