Kein Führerschein, Vollgas: Ein 21-Jähriger floh in Gelsenkirchen vor der Polizei und crashte in Herne frontal gegen eine Garage. Zwei Schwerverletzte.
Was als routinemäßige Verkehrskontrolle in Gelsenkirchen begann, endete in einer wilden Verfolgungsfahrt — und schließlich frontal vor einer Garage. Der Grund für die Flucht? Kein Führerschein. Die ganze Geschichte ist ziemlich kurz erzählt, aber definitiv kein Kavaliersdelikt.1
Gegen kurz vor 4 Uhr am frühen Montagmorgen, dem 14. September 2026, kontrollierten Beamte der Polizei Gelsenkirchen einen Hyundai auf der Hohenzollernstraße im Stadtteil Bulmke-Hüllen. Der Fahrer behauptete, keine Ausweispapiere dabei zu haben, und gab seine Daten nur mündlich an. Dumm nur: Die Angaben wirkten wenig glaubwürdig, und die Einsatzkräfte hegten erhebliche Zweifel am Wahrheitsgehalt der genannten Personalien.1
Als dem Mann erklärt wurde, dass er zur Klärung seiner Identität mit zur Wache kommen müsse, trat er aufs Gas — buchstäblich. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit raste der 21-Jährige mitsamt seiner Begleiterin in Richtung Ückendorfer Straße davon und ignorierte dabei konsequent die Anhaltesignale und das Blaulicht des hinterherfahrenden Streifenwagens.1
Die Verfolgungsfahrt endete nicht in Gelsenkirchen, sondern führte über die Stadtgrenze hinaus bis nach Herne. Dort, auf der Hordeler Straße, war es dann vorbei: Der Fahrer kollidierte zunächst mit einem Busch und anschließend frontal mit einer Garage. Kein gutes Ende für eine Flucht, die nie eine Chance hatte zu klappen.1
Im Nachhinein gab der 21-Jährige zu, dass er schlicht keine Fahrerlaubnis besitzt — und genau deshalb vor der Polizei geflüchtet sei. Ein Führerschein wäre in diesem Fall also definitiv die günstigere Option gewesen.1
Sowohl der Fahrer aus Essen als auch seine 22-jährige Begleiterin aus Herne wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Beide wurden zur weiteren medizinischen Versorgung stationär in Krankenhäusern aufgenommen. Der Hyundai wurde abgeschleppt und sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.1
Diese Geschichte zeigt mal wieder: Flucht vor der Polizei bringt niemals etwas — und schon gar nicht, wenn man dabei andere Menschen gefährdet. Statt einer Verkehrskontrolle hat der 21-Jährige jetzt ein ganzes Bündel an Problemen am Hals: den Unfall, die Verletzungen und die laufenden Ermittlungen. Bleibt zu hoffen, dass beide Verletzten schnell wieder auf die Beine kommen.
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