Die Polizei Märkischer Kreis hat in Menden 196 Fahrzeuge in 30er-Zonen kontrolliert. Zwei Fahrer erwarten Anzeigen wegen massiver Tempoüberschreitungen.
Die Polizei im Märkischen Kreis hat am 14. September mobile Radarkontrollen in Menden durchgeführt – und dabei festgestellt: Nicht alle Autofahrerinnen und Autofahrer nehmen das Tempolimit in 30er-Zonen so ernst, wie sie sollten. 1 Insgesamt wurden 196 Fahrzeuge an drei verschiedenen Messstellen im Stadtgebiet kontrolliert. Die Ergebnisse? Gemischt – von glimpflich bis richtig teuer.
Den Auftakt machte eine Messung in Lendringsen an der Clemens-Brentano-Straße – zwischen 07:40 Uhr und 08:50 Uhr. Von 53 gemessenen Fahrzeugen hielt sich fast jeder an die erlaubten 30 km/h. Nur ein Autofahrer aus dem Hochsauerlandkreis war mit 40 km/h unterwegs und kassierte ein Verwarngeld. Kleines Vergehen, aber trotzdem: Erwischt ist erwischt. 1
An der zweiten Messstelle „Ob dem Lahrtal“ sah das ab 09:05 Uhr schon deutlich anders aus. Innerhalb von zwei Stunden passierten 102 Fahrzeuge die Kontrollstelle – und gleich 24 Verwarngelder wurden fällig. Der pikanteste Fall: Ein Autofahrer aus dem Kreis bretzte mit 51 km/h durch die 30er-Zone. Das war kein Verwarngeld mehr wert – ihn erwartet jetzt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. 1
Zum Abschluss kontrollierten die Beamten von 11:20 Uhr bis 12:25 Uhr in Bösperde an der Mühlenbergstraße. Bei 41 gemessenen Fahrzeugen waren fünf zu schnell. Auch hier gab es einen besonders dreisten Fall: Ein Pkw-Fahrer mit MK-Kennzeichen fuhr mit 52 km/h durch die Zone – mehr als das Doppelte des Erlaubten. Auch ihn erwartet eine Anzeige. 1
Klar, man kennt das Gefühl: Du bist spät dran, die Straße wirkt leer, und das Gaspedal drückt sich fast von selbst durch. Aber gerade in 30er-Zonen – die häufig in Wohngebieten, vor Schulen oder Kitas liegen – macht Tempo wirklich den Unterschied. Der Bremsweg bei 50 km/h ist deutlich länger als bei 30 km/h, und das kann im schlimmsten Fall über Leben und Tod entscheiden. 1
Die Polizei im Märkischen Kreis macht mit solchen Schwerpunktkontrollen klar: Das ist kein einmaliges Ding. Wer also regelmäßig durch Menden fährt, sollte besser einen Blick auf den Tacho werfen – bevor der nächste Blitzer das für einen übernimmt.
Insgesamt wurden bei den Kontrollen in Menden 30 Verwarngelder ausgesprochen und zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen gestellt. 1 Das zeigt: Die meisten Fahrerinnen und Fahrer halten sich an die Regeln – aber die, die es nicht tun, riskieren nicht nur ihr Portemonnaie, sondern auch die Sicherheit anderer. Also: Fuß vom Gas, Augen auf und einfach entspannt durch die 30er-Zone rollen. Das schont die Nerven – und den Geldbeutel.
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