In Kleve stürzte ein 13-Jähriger nach einer riskanten Überholaktion eines E-Scooterfahrers und brach sich den Arm.
Was als ganz normale Fahrradtour begann, endete für einen 13-jährigen Jungen aus Kranenburg mit einem Arztbesuch und einer unangenehmen Diagnose: Knochenbruch. Die Polizei Kleve sucht jetzt nach einem unbekannten E-Scooterfahrer – und du kannst dabei helfen!
Am Freitag, dem 11. September 2026, war der 13-Jährige gegen 13:20 Uhr mit seinem Pedelec auf der Eichenallee in Richtung Europaradweg unterwegs – kurz vor einer Brücke wurde er plötzlich von einem E-Scooterfahrer überholt. Der Unbekannte scherte laut Schilderung des Jungen knapp vor ihm wieder ein, sodass der 13-Jährige reflexartig auswich. Dabei stieß er gegen einen Poller am Fuß der Brückenauffahrt und stürzte.1
Der E-Scooterfahrer hielt zumindest kurz an und fragte, ob alles okay sei. Da der Junge zunächst keine Schmerzen spürte, antwortete er mit Ja – und der Unbekannte fuhr weiter über den Europaradweg in Richtung Kranenburg. Erst später bemerkte der 13-Jährige starke Schmerzen im Arm. Ein Arzt stellte dann einen Bruch fest.1
Die Polizei hat eine Personenbeschreibung des Unbekannten, den sie dringend sprechen möchte. Laut Angaben des verunglückten Jungen soll der E-Scooterfahrer:
Klingt bekannt? Dann melde dich!
Ob du selbst der gesuchte E-Scooterfahrer bist oder den Unfall beobachtet hast – die Polizei Kleve ist auf Hinweise angewiesen. Du erreichst das Verkehrskommissariat in Kleve unter der Rufnummer 02821 5040. Bitte zögere nicht, dich zu melden – auch wenn du denkst, dass deine Beobachtung vielleicht nicht so wichtig war. Oft sind es genau die kleinen Details, die bei der Aufklärung helfen.1
Der Fall zeigt, wie schnell es auf gemeinsam genutzten Wegen zu gefährlichen Situationen kommen kann. Wer überholt, sollte immer genug Seitenabstand lassen und erst wieder einscheren, wenn man den anderen Fahrer klar im Rückspiegel sieht. Gerade auf Radwegen und Brückenauffahrten, wo Poller und andere Hindernisse lauern, kann ein riskantes Manöver schnell üble Folgen haben – wie dieser Fall leider zeigt.1
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