In Marsberg wurde ein 32-Jähriger in einer Wohnung mit einem Baseballschläger angegriffen und gewürgt.
Was zunächst wie ein Einbruch aussah, entpuppte sich als brutale Attacke mit einem Baseballschläger: Am Montagabend, dem 14. September 2026, wurde ein 32-jähriger Mann in einer Wohnung in der Straße „In der Marsch“ in Marsberg angegriffen und dabei verletzt. Die Polizei ermittelt jetzt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.1
Gegen 23:30 Uhr klingelten drei Personen an der Wohnungstür. Nachdem der Bewohner öffnete, betraten alle drei die Wohnung. Dort geriet einer der Besucher mit einem Gast des Bewohners – dem späteren Opfer – in einen Streit. Hintergrund sollen laut Polizei persönliche Auseinandersetzungen gewesen sein.1
Was dann folgte, war alles andere als harmlos: Zwei der drei Personen griffen den 32-Jährigen gemeinsam an. Der Mann wurde dabei mit einem Baseballschläger gegen Kopf und Körper geschlagen und zusätzlich gewürgt. Anschließend verließen alle drei Angreifer die Wohnung in unbekannte Richtung – den Baseballschläger nahmen sie laut Angaben des Opfers einfach mit.1
Auf die Spur des Vorfalls kamen die Beamten übrigens durch aufmerksame Nachbarn: Die hatten die Polizei wegen eines möglichen Einbruchs zum Mehrfamilienhaus gerufen. Erst vor Ort stellte sich heraus, dass es in einer der Wohnungen zu einer handfesten körperlichen Auseinandersetzung gekommen war.1
Der 32-Jährige wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Glück im Unglück – denn angesichts der Brutalität des Vorgehens hätte es deutlich schlimmer ausgehen können.
Die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis hat die Ermittlungen aufgenommen. Laut aktuellem Stand liegen Hinweise auf zwei mögliche Tatverdächtige aus Marsberg vor. Die Identität der dritten beteiligten Person sowie deren genaue Rolle bei dem Angriff sind noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.1
Wer Hinweise zu dem Vorfall hat oder etwas Verdächtiges in der Nacht vom 14. auf den 15. September 2026 in der Straße „In der Marsch“ in Marsberg beobachtet hat, kann sich direkt an die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis wenden – am besten über die Pressestelle unter der Telefonnummer 0291-9020-1140 oder per E-Mail an Pressestelle.Hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de.1
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