In Xanten stürzte ein Radfahrer nach einem Ausweichmanöver – der Autofahrer flüchtete. Die Polizei sucht jetzt Zeugen und bittet um Hinweise.
Ein Radfahrer muss ausweichen, kommt dabei zu Fall – und der Autofahrer einfach weg. Was klingt wie ein schlechter Film, ist leider bittere Realität: In Xanten hat sich am Nachmittag des 15. September ein Verkehrsunfall ereignet, nach dem die Polizei jetzt dringend Zeugen sucht.1
Gegen 14:55 Uhr war ein 47-jähriger Mann aus Alpen mit seinem Fahrrad auf dem Reekwall unterwegs – in Richtung der Straße „Winnenthal“. In einer Linkskurve, im Bereich einer kleinen Brücke, kam ihm plötzlich ein schwarzer Pkw entgegen.1
An der Engstelle blieb dem Radfahrer keine Wahl: Er bremste scharf ab, um eine Kollision zu verhindern. Dabei verlor er die Kontrolle und stürzte. Der 47-Jährige verletzte sich leicht, an seinem Fahrrad entstand Sachschaden.1
Und der Autofahrer? Der setzte seine Fahrt einfach fort, ohne anzuhalten oder seine Personalien anzugeben. Eine klassische Unfallflucht – und genau deshalb ermittelt jetzt das Verkehrskommissariat.1
Der verletzte Radfahrer hat sich eigenständig in ärztliche Behandlung begeben. Die Ermittlungen laufen – aber die Polizei braucht eure Hilfe! Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann oder Hinweise auf den flüchtigen Autofahrer und den schwarzen Pkw hat, sollte sich unbedingt melden.1
Klar, vielleicht hatte der Autofahrer Angst oder wollte einfach nicht in Schwierigkeiten geraten. Aber Unfallflucht ist eine Straftat – egal wie klein der Schaden auf den ersten Blick wirkt. Wer einen Unfall verursacht oder daran beteiligt ist, ist verpflichtet, seine Daten anzugeben. Wer einfach weiterfährt, macht eine schlechte Situation deutlich schlimmer.1
Wenn du am 15. September am Reekwall in Xanten unterwegs warst und irgendetwas beobachtet hast – ruf an! Jeder Hinweis, auch wenn er dir klein vorkommt, kann den entscheidenden Unterschied machen.
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