Die Feuerwehr Gangelt unterstützte die niederländische Brandweer bei einem Heuhaufen-Brand in Brunssum. Rund 20 Einsatzkräfte waren drei Stunden im Einsatz.
Gänsehaut-Moment für Passanten in Hohenbusch: Am 18. September 2026 um 11:35 Uhr sahen sie an der dortigen Tongrube eine starke Rauchentwicklung – inklusive Flammenschein. Sofort wurde die Feuerwehr Gangelt alarmiert.1 Was dann folgte, war echter Grenzschutz im wörtlichen Sinne.
Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, war schnell klar: Das Feuer wütete gar nicht auf deutschem Boden. Im an die Tongrube grenzenden Wertstoff- und Entsorgungshof der Gemeinde Brunssum – direkt auf niederländischer Seite – war ein rund 5.000 Kubikmeter großer Heuhaufen in Brand geraten.1 Stell dir mal vor, wie viel das ist – ein riesiger, brennender Heuberg, der dicke Rauchwolken bis nach NRW schickte.
Die niederländische Brandweer war bereits im Einsatz. Doch an diesem abgelegenen Standort gab es ein handfestes Problem: die Löschwasserversorgung.1 Wasser ranschaffen an einer Stelle, die quasi mitten im Nirgendwo liegt – das ist alles andere als einfach.
Hier kam die Löscheinheit Stahe-Niederbusch ins Spiel. Mit einem Großtanklöschfahrzeug und einem weiteren Löschfahrzeug rückte sie aus, um die örtlichen niederländischen Kräfte zu unterstützen.1 Grenzen? Kein Thema, wenn es um Menschenleben und Sachschutz geht!
Rund 20 Einsatzkräfte der deutschen Feuerwehr waren insgesamt im Einsatz – unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Heiko Dreßen.1 Nach etwa drei Stunden war der Einsatz für die Gangelter Feuerwehr beendet.
Was dieser Einsatz zeigt: Gute Nachbarschaft hört nicht an der Landesgrenze auf. Die Freiwillige Feuerwehr Gangelt hat bewiesen, dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Ernstfall reibungslos funktionieren kann – auch wenn die Logistik alles andere als einfach ist. Respekt an alle, die dabei waren!
Wo genau brannte es?
Der Brand ereignete sich im Wertstoff- und Entsorgungshof der Gemeinde Brunssum in den Niederlanden, direkt an der Tongrube bei Hohenbusch auf der deutschen Seite.1
Was stand in Flammen?
Ein rund 5.000 Kubikmeter großer Heuhaufen auf dem Gelände des Entsorgungshofs war in Brand geraten.1
Warum wurde die Feuerwehr Gangelt alarmiert, obwohl der Brand in den Niederlanden war?
Passanten in Hohenbusch (Deutschland) hatten starken Rauch und Flammenschein an der dortigen Tongrube wahrgenommen und die Feuerwehr Gangelt alarmiert. Erst vor Ort stellte sich heraus, dass das Feuer auf niederländischem Gebiet war.1
Wie viele Einsatzkräfte waren beteiligt?
Rund 20 Einsatzkräfte der deutschen Feuerwehr Gangelt waren im Einsatz, zusätzlich zu den bereits vor Ort befindlichen niederländischen Brandweer-Kräften.1
Wie lange dauerte der Einsatz?
Der Einsatz für die deutschen Feuerwehrkräfte dauerte rund drei Stunden.1
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