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Feuerwehr Ense übt den Ernstfall: Brand im Maschinenlager mit Drohne und Wasserversorgung aus der Möhne
18. September 2026

Die Freiwillige Feuerwehr Ense trainierte in einer Zugübung Menschenrettung, Brandbekämpfung und Wasserversorgung aus der Möhne – inklusive Drohneneinsatz.

Wenn der Übungsalarm ertönt – Feuerwehr Ense probt den großen Einsatz

Donnerstagabend in Ense: Die Sirenen heulen, Fahrzeuge rollen aus den Gerätehäusern – und das alles für eine Zugübung, die es in sich hatte. Am 17. September 2026 trainierten die Züge 1 und 2 der Freiwilligen Feuerwehr Ense gemeinsam, was im echten Ernstfall zählt: schnelles Handeln, klare Kommunikation und ein perfektes Zusammenspiel zwischen den Einheiten.1

Beteiligt waren die Einheiten des Zuges 1 aus Bremen sowie die Löschgruppen aus Niederense, Oberense und Sieveringen (Zug 2). Zusammen rückten sie gegen ein anspruchsvolles Szenario an, das die Einsatzkräfte ordentlich ins Schwitzen brachte.1

Das Übungsszenario: Feuer, vermisste Personen und eine brennende Nachbarhalle

Angenommen wurde ein Brand in einem Maschinenlager der Firma Köhler in Niederense. Drei Mitarbeiter galten beim angenommenen Brandausbruch als vermisst – und das Szenario wurde beim Eintreffen der Kräfte noch komplizierter: Durch die starke Hitzeentwicklung hatte das Feuer bereits auf die Fassade der angrenzenden Nachbarhalle übergegriffen.1

Ein echter Klopper für die Einsatzkräfte. Die verwinkelten baulichen Gegebenheiten des Maschinenlagers machten die Personensuche besonders knifflig. Mehrere Trupps gingen deshalb unter Atemschutz in das Gebäude vor – sowohl zur Menschenrettung als auch zur Brandbekämpfung.1

Wasserversorgung aus der Möhne – wenn Hydranten nicht reichen

Zunächst wurde eine Wasserversorgung über Hydranten aufgebaut. Doch schnell zeigte sich: Die Wassermenge reichte für die umfangreichen Löschmaßnahmen nicht aus. Also wurde kurzerhand eine Wasserversorgung über lange Wegstrecke direkt aus der Möhne aufgebaut – mit dem Schlauchwagen SW 2000 als zentralem Mittel zur Wasserförderung aus dem offenen Gewässer bis zur Einsatzstelle.1

Auch die Drehleiter war mittendrin statt nur dabei: Über den Monitor der DLK wurde Wasser direkt zur Bekämpfung des angenommenen Brandes abgegeben.1

Drohne im Einsatz – der Blick von oben macht den Unterschied

Besonders cool: Die Drohneneinheit der Feuerwehr Ense war ebenfalls mit von der Partie. Mit der Drohne konnte die Einsatzstelle aus der Luft erkundet werden, was den Führungskräften einen deutlich besseren Überblick über die betroffenen Gebäudebereiche und die angrenzende Nachbarhalle verschaffte. Solche Luftbilder in Echtzeit sind im echten Einsatz Gold wert.1

Ein weiterer Baustein der Übung war die Hygienekomponente für die Atemschutztrupps. Die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung – also die strikte Trennung zwischen kontaminierten und sauberen Bereichen – wurde praktisch eingeübt. Das klingt vielleicht unspektakulär, ist aber für die Gesundheit der Einsatzkräfte extrem wichtig.1

Mission accomplished – und dann ab zum Gerätehaus

Am Ende der Übung stand ein klares Fazit: Alle Übungsziele wurden erreicht, die verschiedenen Einsatzabschnitte erfolgreich abgearbeitet. Besonders im Fokus standen das Zusammenspiel der beiden Züge und der Aufbau der langen Wasserversorgungsstrecke – beides hat funktioniert.1

Im Anschluss trafen sich alle Einsatzkräfte zum gemeinsamen Abschluss am Gerätehaus in Niederense. Ein großes Dankeschön geht dabei an die Firma Köhler aus Niederense, die ihr Gelände und ihre Räumlichkeiten für diese realitätsnahe Ausbildung zur Verfügung gestellt hat – ohne solche Kooperationen wäre ein so praxisnahes Training kaum möglich.1

Häufig gestellte Fragen

Was war das Ziel der Zugübung der Feuerwehr Ense?

Das Hauptziel der Übung war das Zusammenspiel der beiden Züge 1 und 2 der Freiwilligen Feuerwehr Ense zu trainieren. Dazu gehörten Menschenrettung unter Atemschutz, Brandbekämpfung und der Aufbau einer langen Wasserversorgungsstrecke aus der Möhne.1

Welche Einheiten haben an der Zugübung teilgenommen?

An der Übung waren die Einheiten des Zuges 1 aus Bremen sowie die Löschgruppen aus Niederense, Oberense und Sieveringen (Zug 2) beteiligt.1

Wozu wurde bei der Übung eine Drohne eingesetzt?

Die Drohneneinheit der Feuerwehr Ense nutzte die Drohne zur Lufterkundung der Einsatzstelle. Die gewonnenen Bilder und Informationen halfen den Führungskräften, die Lage besser zu beurteilen und einen Überblick über die betroffenen Gebäude zu behalten.1

Warum wurde Wasser aus der Möhne genutzt?

Die vorhandene Wassermenge aus den Hydranten reichte für die umfangreichen Löschmaßnahmen nicht aus. Deshalb wurde zusätzlich eine Wasserversorgung über lange Wegstrecke direkt aus der Möhne aufgebaut – mit dem Schlauchwagen SW 2000.1

Wer hat das Übungsgelände für die Feuerwehr Ense bereitgestellt?

Die Firma Köhler aus Niederense hat ihr Gelände und ihre Räumlichkeiten für die Durchführung der Zugübung zur Verfügung gestellt und damit diese realitätsnahe Ausbildung erst möglich gemacht.1

Quellen

  1. FW Ense: Zugübung: Brand in einem Maschinenlager – Presseportal


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