Über 117 Teams ruderten bei der Benefiz-Regatta „Düsseldorf am Ruder“ für die Krebshilfe. Spaß und Teamgeist standen im Vordergrund.
Am Wochenende fand die Benefiz-Regatta „Düsseldorf am Ruder“ im Düsseldorfer Medienhafen statt. Über 117 Teams setzten sich in die Riemen, um für die Krebshilfe zu rudern. Vorkenntnisse waren nicht notwendig, sondern der Fokus lag auf Teamgeist und Spaß.
Unter den Teilnehmern befand sich auch das Team „Aquaphobika“, das aus Mitarbeitern einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Tagesklinik des Verbunds Katholischer Kliniken Düsseldorf besteht. Birgit Schwaller, eine der Teilnehmerinnen, beschrieb das Lernen im Vorfeld als herausfordernd: „Das Training lief komplett aus dem Ruder, aber wir geben unser Bestes. Es geht ja nicht ums Gewinnen, sondern um Spaß und Zusammenhalt.“
Die Regatta hatte auch einen bedeutenden Zweck: Die Einnahmen unterstützen die gemeinnützige Krebsgesellschaft NRW e.V., die in den Jahren 2023 und 2024 jeweils 35.000 Euro durch die Veranstaltung erhielt. Sandra Beging, Trainerin beim Ruderclub Germania Düsseldorf 1904, der die Veranstaltung professionell ausrichtete, erklärte, dass jedes Team vor dem Rennen drei Trainingseinheiten erhielt. „Hier braucht keiner Vorkenntnisse“, betonte sie. „Wir sind mit viel Herzblut dabei.“
Nicole Herber, die selbst an Brustkrebs erkrankt war, sprach von der psychologischen Bedeutung solcher Events: „Wir waren so stolz auf uns, weil wir das geschafft hatten. Das war für die Psyche sehr wichtig.“ Sie hob hervor, wie essenziell die Arbeit der Krebsgesellschaft für Betroffene ist: „Die Gespräche waren Gold wert.“
Psychoonkologin Pamela Dietz ergänzte die Bedeutung von Sport in der Genesung: „Die Betroffenen fühlen wieder eine Selbstwirksamkeit. Die Gemeinschaft, die sie erfahren, macht viel aus.“
Die Regatta bot nicht nur sportliche Aktivitäten, sondern auch ein ausgelassenes Miteinander mit lautem Anfeuern, gemeinsamem Essen und vielen bunten Kostümen der Teilnehmer. So verkleideten sich die Mitglieder der KG Buxedrisser Düsseldorf 1999 als Band Kraftwerk und bekräftigten, dass das Thema Krebs jeden Menschen betreffe und die Veranstaltung eine willkommene Unterstützung sei.
Zusammenfassend zeigt die Benefiz-Regatta, wie ernsthafte Themen mit Freude und Gemeinschaftssinn verbunden werden können.
Quelle: WDR
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