In Willich wurde eine Seniorin Opfer eines dreisten Raubüberfalls in ihrem eigenen Zuhause. Die Polizei sucht jetzt Zeugen und beschreibt die zwei Täter.
Was am Donnerstag gegen Mittag in Willich passiert ist, macht wütend und betroffen zugleich: Eine Seniorin wurde auf besonders dreiste Art und Weise Opfer eines räuberischen Diebstahls in ihrem eigenen Zuhause. Die Kreispolizeibehörde Viersen hat jetzt die Öffentlichkeit um Hinweise gebeten – und die Beschreibung der Täter ist ziemlich konkret.1
Alles begann harmlos: Ein unbekannter Mann klingelte an der Haustür der Seniorin auf der Anrather Straße und fragte nach einem Stift. Die ältere Dame bat ihn, draußen zu warten – doch der Fremde folgte ihr unaufgefordert bis in die Küche. Dort unterschrieb die Frau aus bislang ungeklärten Gründen ein Dokument, das einem Schwerbehindertenausweis ähnelte. Danach verließ der Mann das Haus.1
Kurz darauf hörte die Seniorin Geräusche aus dem ersten Obergeschoss. Als sie nachschauen wollte, kam ihr auf der Treppe ein zweiter unbekannter Mann entgegen – mit zwei Plastiktüten in der Hand. Als die Frau versuchte, ihn aufzuhalten, schubste er sie zur Seite und flüchtete aus dem Haus. Glücklicherweise blieb die Geschädigte unverletzt. Beide Männer entfernten sich anschließend zu Fuß in Richtung stadtauswärts.1
Die Polizei hat beide Tatverdächtige gut beschrieben. Wenn du irgendetwas gesehen hast, achte auf folgende Details:1
Wer am Donnerstag rund um die Anrather Straße in Willich etwas Verdächtiges beobachtet hat oder Hinweise zu den beiden Männern geben kann, sollte sich unbedingt bei der Polizei melden. Das geht ganz einfach unter der Telefonnummer 02162 377-0. Jeder Hinweis – auch wenn er vielleicht klein erscheint – kann bei der Aufklärung helfen.1
Dieser Fall zeigt leider wieder einmal, wie schnell Kriminelle die Gutgläubigkeit von Menschen ausnutzen. Ein paar einfache Tipps können helfen, sich zu schützen: Lass keine unbekannten Personen unbegleitet ins Haus, öffne Fremden die Tür am besten nur mit vorgelegter Sicherheitskette und zögere nicht, im Zweifelsfall sofort die Polizei zu rufen. Sprich auch mit älteren Angehörigen oder Nachbarinnen und Nachbarn darüber – denn Aufklärung ist der beste Schutz.1
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!