Kellerbrand in Warendorf: Ein 44-Jähriger lud sein E-Auto per Verlängerungskabel – das Feuer zwang alle Bewohner eines 11-Parteien-Hauses zur Evakuierung.
Samstagfrüh um 05:40 Uhr – die meisten schlafen noch, doch an der Lüninger Straße in Warendorf herrschte plötzlich Chaos: Ein Kellerbrand sorgte dafür, dass ein ganzes Mehrfamilienhaus evakuiert werden musste. Der Auslöser? Ein E-Fahrzeug, das falsch geladen wurde.1
Ein 44-jähriger Warendorfer hatte sein E-Fahrzeug über ein Verlängerungskabel und einen Transformator an eine einfache 230-Volt-Steckdose in seinem Kellerraum angeschlossen. Im Bereich der Steckdose kam es dann zur Brandentstehung – und das mitten in der Nacht.1
Zum Glück hatte ein Anwohner das Feuer bereits selbst gelöscht, bevor die Rettungskräfte eintrafen. Die Feuerwehr Warendorf übernahm anschließend die Nachlöscharbeiten und sorgte für die Belüftung des Gebäudes. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten alle Bewohner des 11-Parteien-Hauses evakuiert werden – ein riesiger Einschnitt für viele Menschen an einem frühen Samstagmorgen.1
Die Sache hat für den 44-Jährigen jetzt ein rechtliches Nachspiel: Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, stand zum Zeitpunkt der Polizeimeldung noch nicht fest.1
Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, E-Fahrzeuge nur an dafür geeigneten und geprüften Ladestationen oder speziellen Wallboxen aufzuladen. Ein simples Verlängerungskabel an einer Haushaltssteckdose ist für die hohen und dauerhaften Ladeströme eines Elektroautos schlicht nicht ausgelegt – das kann im schlimmsten Fall zu genau so einem Brand führen wie hier in Warendorf. Falls ihr euer E-Auto zu Hause laden wollt, holt euch unbedingt professionelle Beratung und lasst eine ordentliche Ladeinfrastruktur installieren. Sicher ist sicher!
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