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Köln: Geplante Unterkunft für Geflüchtete bleibt trotz Widerstand

Die Errichtung einer Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Köln sorgt für Kontroversen. Wichtige Informationen zur Situation.

Kontroverse um Unterkunft im Agnesviertel

Das Land NRW plant die Errichtung einer Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für 500 geflüchtete Menschen in der früheren Oberfinanzdirektion an der Riehler Straße in Köln. Diese Pläne haben sowohl auf Zustimmung als auch auf Kritik gestoßen.

Details zur Unterkunft

Die EAE soll nach Angaben eines Sprechers der Bezirksregierung Köln für durchschnittlich sechs Wochen als vorübergehende Unterkunft dienen. Der Umbau ist für diesen Monat vorgesehen, und die Eröffnung wird für Juli 2026 erwartet. Derzeit ist die Diskussion um den Standort jedoch besonders intensiv, da die Einrichtung in einem Stadtteil geplant ist, der bereits an einigen neuralgischen Punkten in der Stadt liegt.

Öffentliche Bedenken und politische Reaktionen

Anwohner und Interessengruppen haben Bedenken bezüglich der Sicherheit geäußert, insbesondere aufgrund der Nähe zum Ebertplatz, der als Drogen-Hotspot bekannt ist. Die Bezirksregierung ist jedoch der Meinung, dass die geflüchteten Menschen hier sicher untergebracht werden können. Ein Sprecher der Bezirksregierung erklärte: „Einen Zusammenhang zwischen Erstaufnahmeeinrichtungen und der Klientel am Ebertplatz kann ich nicht bestätigen.“.

Stadt Köln und Distanzen

In der Diskussion über die Errichtung der Einrichtung hat die Stadt Köln, die das Engagement des Landes positiv bewertete, den Wunsch geäußert, die Kapazität auf 500 Plätze zu begrenzen, obwohl in manchen Unterlagen von bis zu 700 Plätzen die Rede war. Es wird erwartet, dass die Maßnahme unter Gesichtspunkten der humanitären Hilfe umgesetzt wird, wobei die Stadtratsparteien unterschiedliche Ansichten über die Eignung des Standortes vertreten.

Kosten und Bauzustand

Laut internen Dokumenten der Bezirksregierung belaufen sich die Kosten für den Umbau und den zehnjährigen Betrieb der Unterkunft auf etwa 110,2 Millionen Euro. Der aktuelle Zustand der Gebäude, die seit 2021 leerstehen und seit Ende der 1960er Jahre nicht grundlegend saniert wurden, erfordert umfangreiche Renovierungsarbeiten.

Die Diskussion über die geplante Unterkunft für geflüchtete Menschen in Köln nimmt weiterhin Fahrt auf. Die Reaktionen variieren von Unterstützung bis erheblicher Skepsis hinsichtlich der Wahl des Standorts.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

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