Ein Bücherschrank auf dem Lenauplatz wurde feierlich eingeweiht. Silvia Legat vom Geschäft Tee de Cologne übernimmt die Patenschaft.
Der Lenauplatz in Köln verfügt nun über einen neuen Bücherschrank, der im Rahmen einer feierlichen Zeremonie eingeweiht wurde. Silvia Legat, Inhaberin des Geschäfts Tee de Cologne, wird die Patenschaft für diesen Ort übernehmen.
Zu den Feierlichkeiten trug der Nachbar Rolly Brings ein Gedicht des Romantikers Nikolaus Lenau vor. In seinem Gedicht „Die drei Zigeuner“ wird Nonkonformismus beschrieben, was symbolisch zur Atmosphäre des neuen Bücherschranks passt. Manfred Theisen, ein weiterer Autor aus der Umgebung, ermutigte die Anwesenden, selbst Geschichten oder Gedichte zu verfassen und in den Schrank zu legen.
Die Initiative für den neuen Bücherschrank wurde von verschiedenen Ehrenfelder Gruppen unterstützt. Detlef Schmitz, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft von Gewerbetreibenden in der Landmannstraße, berichtete über die Finanzierung, die vor etwa drei Jahren begonnen wurde. Die Bürgerstiftung Köln und die Bürgervereinigung Ehrenfeld brachten jeweils einen Sockelbetrag von 1000 Euro ein, während die Bezirksvertretung Ehrenfeld 2000 Euro zur Verfügung stellte. Weitere 3000 Euro wurden durch Spendenaktionen von verschiedenen Vereinen gesammelt.
Bezirksbürgermeister Volker Spelthann sieht in dem Bücherschrank einen neuen Treffpunkt, der Gespräche über Literatur und Bücher fördern soll. Die Bücher, die im Schrank platziert werden, sollen eine abwechslungsreiche Mischung von Genres enthalten, von Klassikern bis zu aktuellen Bestsellern. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, stecken bereits zahlreiche Krimis im Schrank, und die Bürger sind eingeladen, weitere Titel beizusteuern.
Silvia Legat, als Patin des Projekts, wird auch dafür sorgen, dass der Bücherschrank in gutem Zustand bleibt und regelmäßig aufgefüllt wird, um ein vielfältiges Leseangebot zu gewährleisten.
Diese Gemeinschaftsinitiative bringt nicht nur neue Literatur nach Ehrenfeld, sondern fördert auch den Austausch und die Vernetzung von Nachbarn über das gemeinsame Interesse an Büchern.
Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger
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