Die gute Nachricht des Tages
Es ist an der Zeit, positive Nachrichten zu teilen. Wir präsentieren euch jeden Morgen in "Guten Morgen NRW" erfreuliche Ereignisse, die uns ein positives Empfinden verleihen.


Schlechte Nachrichten hören wir schon viel zu viele. Es wird höchste Zeit, auch mal die guten Nachrichten zu melden.
ANTENNE NRW präsentiert euch jeden Morgen in Guten Morgen NRW Ereignisse, die uns ein gutes Gefühl geben.
Schaltet jeden Morgen ein und startet euren Tag mit einem guten Gefühl und der guten Nachricht des Tages.
Flut 2021: Euskirchen bekommt Freibad zurück
2021 zerstörte die Flut die Steinbachtalsperre in Euskirchen. Seitdem ist auch das Waldfreibad nicht mehr da, jetzt soll es neu aufgebaut werden, die Bagger rollen schon.

Und schon nächstes Jahr soll es so weit sein und das Freibad kann die Tore öffnen. Das Waldfreibad wird aber nicht nur neu, sondern besser als je zuvor. Laut Euskirchens Bürgermeister Sascha Reichelt soll es eines der modernsten in ganz NRW sein. Komplett ohne Chemie, nur mit Pflanzen und Kies wird dann das Wasser gereinigt.
Das hat natürlich seinen Preis: 7,9 Millionen Euro wird der Neubau kosten, finanziert zum größten Teil vom Wiederaufbaufonds der Flut.
Die Woche:
Glückwunsch an die Schüler in Borken, Ochtrup und in Frechen: ihr könntet von einem der besten Lehrer in ganz Deutschland unterrichtet werden. Heute wird in Berlin der Deutsche Lehrkräftepreis verliehen und drei der zehn Preisträger kommen aus NRW.
Magnus Osterkamp bekommt den Preis für seinen zeitgemäßen Religionsunterricht und dass er seine Schüler bei der persönlichen Entwicklung unterstützt.
Und während andere Lehrer immer noch den Overhead-Projektor benutzen, ist Oliver Ebbing aus Ochtrup ganz vorne dabei, wenn es um seinen innovativen Umgang mit digitalen Medien geht.
Martin Lorek hat an der Frechener Paul-Kraemer-Förderschule einen Foodtruck mit seinen Schülern an den Start gebracht.
„Soo Mathehefte raus, wir schreiben einen Test zu den binomischen Formeln“ – mal ehrlich: wer bekommt bei diesem Satz auch Schweißausbrüche? Mathe war bei den meisten sicher nicht gerade das Lieblingsfach. Wenn man eine Rechenschwäche hat, dann ist das nochmal viel schwerer. Eine Gesamtschule bei uns in NRW, in Dorsten, nutzt jetzt ein neues KI-Lernsystem um Rechenschwierigkeiten bei Schülern zu erkennen.
Angst vor Mathe kann nicht nur erheblichen Einfluss auf die Schulzeit, sondern auch auf das Erwachsenenleben haben. Deshalb möchte ein Team der Uni Köln und der TU München Kindern eine ganz besondere Hilfestellung geben: ein KI-basiertes Lernsystem, das vor allem die Blickbewegungen des Kindes analysiert, während es am Bildschirm Aufgaben löst.
Eine Webcam schaut ihm dabei in die Augen und die KI analysiert anhand der Augenbewegung, ob das Kind mathematisches Grundwissen hat oder eher ins Leere schaut. Und so können die Lehrkräfte gezielt auf die Schüler zu gehen und sie fördern.
Das sind wirklich mal gute Nachrichten: dem Weißstorch geht es bei uns in NRW so gut wie nie zuvor: während es Anfang der 90er noch drei Paare waren, leben heute bei uns weit über 700. In Neuss lebt jetzt ein neues Paar.
Genauer gesagt auf dem Kinderbauernhof, das ist so ein Erlebnishof für Kinder. Freiwillige hatten erst vor drei Wochen einen Storchenmast gebaut. Und nun haben sich ein Männchen und ein Weibchen dort niedergelassen. Das ist wirklich eine große Überraschung, denn Experten hatten ihnen vorausgesagt, dass das Nest frühestens in zwei bis drei Jahren angenommen werden würde – jetzt waren es drei Wochen.
Bei uns in NRW ist es halt schön, da lässt man sich gerne nieder.
Wann habt ihr das letzte Mal das Geräusch einer Wählscheibe gehört habt oder das Klicken eines Kaugummi-Automaten? Auch Geräusche können Aussterben und deshalb haben zwei Männer aus Essen ein Museum für bedrohte Geräusche eröffnet.
Das Geräusch eines 56k-Modem - wer kennt es nicht? Und um diese Art von Geräuschen geht es Jan Derksen und Daniel Chun. Sie haben sich vorgenommen diese Art von ikonischen Geräuschen zu bewahren. „Conserve the sound“ ist ein frei zugängliches Museum im Internet. Dort kann man virtuell einen Museumsrundgang machen – also alle die in Geräuschen ihrer Kindheit schwelgen möchten, sind hier genau richtig.
Wir haben leider alle noch die schrecklichen Bilder vom Juli 2021 im Kopf, als beim Hochwasser bei uns in NRW und Rheinland-Pfalz viele Menschen ums Leben kamen. Damit so ein schreckliches Ereignis nie wieder so schlimm ausgeht, arbeiten Experten an Frühwarnsystem. Ein wichtiger Teil dieses Systems ist jetzt an den Start gegangen.
Der Bund hat eine Warnkarte ins Netz gestellt. Dabei soll eine Starkregengefahr metergenau ablesbar sein. Die Hinweiskarten könnten Behörden helfen, präzise Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser zu ergreifen. Im Katastrophenfall könnten sie im Zusammenspiel mit aktuellen Wetterdaten Einsatzkräften wichtige Hinweise auf Risikozonen oder voraussichtlich überflutete Verkehrswege geben.
Und falls das Internet ausfallen sollte, seien die Daten über das Digitalradio DAB+ empfangbar.