Ein Streit zwischen Eheleuten in Hagen-Hohenlimburg eskalierte handfest – beide beschuldigen sich gegenseitig.
Manchmal eskaliert ein ganz normaler Abend komplett anders als gedacht. Genau das ist einem Ehepaar in Hagen-Hohenlimburg passiert. Am Montagabend (05.10.) gerieten die beiden erst verbal aneinander – und dann wurde es handfest.1
Laut Schilderung des Mannes schob er zunächst eine Holzschüssel mit Haselnüssen zur Seite. Dabei fielen die Schüssel und ein Teeglas zu Boden. Danach soll seine Frau ihn gegen den Körper geschlagen haben. Sie habe sich daraufhin entschieden, die Polizei zu rufen.1
Die Frau erzählt die Geschichte allerdings komplett anders: Sie sei von ihrem Mann ins Gesicht geschlagen worden, woraufhin sie ihn geschubst und ebenfalls die Polizei verständigt habe. Einen eigenen Angriff auf ihren Mann streitet sie ab.1
So unterschiedlich die beiden Versionen auch klingen – in einer Sache waren sich Mann und Frau einig: Vor diesem Vorfall sei es noch nie zu Handgreiflichkeiten gekommen. Streitigkeiten in der Vergangenheit seien immer rein verbal abgelaufen.1
Die eingesetzten Polizisten entschieden sich, den Mann der gemeinsamen Wohnung zu verweisen. Er erhielt ein Rückkehrverbot für 14 Tage. Hält er sich nicht daran, wird ein Zwangsgeld von 250 Euro fällig. Seine Schlüssel musste er in der Wohnung zurücklassen.1
Da sich beide Partner gegenseitig beschuldigen, fertigten die Einsatzkräfte Strafanzeigen wegen der wechselseitigen Vorwürfe. Wie genau sich der Streit wirklich abgespielt hat, muss jetzt in den laufenden Ermittlungen geklärt werden.1
Dieser Fall zeigt mal wieder, wie schnell ein Streit zu Hause außer Kontrolle geraten kann – und wie schwierig es danach sein kann, herauszufinden, wer eigentlich wirklich angefangen hat. Für die Hagener Polizei bedeutet das vor allem: genau hinschauen und beide Seiten ernst nehmen. Die Ermittlungen laufen weiter.
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