Düsseldorf stellt mit neun Siegen in Folge einen DEL2-Startrekord auf, während Kassel im Verfolgerduell jubelt und Bad Nauheim weiter auf Erfolge wartet.
Die Düsseldorfer EG spielt gerade in einer eigenen Liga. Mit dem 5:3-Erfolg gegen den EHC Freiburg hat die DEG ihr neuntes Saisonspiel in Folge gewonnen und damit einen neuen Startrekord in der DEL2 aufgestellt. Einsamer Spitzenreiter, Top-Form, einfach alles läuft gerade rund für die NRW-Mannschaft.
Der Start in die Partie gegen Freiburg hätte dabei kaum besser laufen können: Schon nach vier Minuten und vier Sekunden führte Düsseldorf durch Jason Bast und Andrew Bodnarchuk mit 2:0. Freiburg gab zwar nicht auf und kam zweimal zum Anschlusstreffer, aber Carter Turnbull sorgte mit einem Shorthander für die 4:1-Führung. Die Entscheidung fiel dann 91 Sekunden vor Schluss im Powerplay durch Corey Mackin, der die DEG damit zum neuen Startrekord schoss. Am Ende stand es 5:3, 5.877 Zuschauer sahen das Spiel.
Wie die NRZ berichtet, steht für die DEG schon das nächste große Derby an: Am Sonntag empfängt Düsseldorf die Krefeld Pinguine im PSD Bank Dome. Dabei werden rund 3000 Gästefans erwartet, ein echtes Highlight also für die Fans in der Landeshauptstadt. Erst kürzlich hatte die DEG ihr 90-jähriges Jubiläum gefeiert und dabei auch die Eisbären Regensburg mit 6:1 bezwungen.
Während Düsseldorf oben enteilt, geht es im Rest der Liga hoch her. Im direkten Duell der Verfolger setzten sich die Kassel Huskies bei den Eisbären Regensburg mit 3:2 nach Verlängerung durch. Dabei hatten die Huskies zunächst 2:0 geführt, mussten den Ausgleich hinnehmen, ehe Lukas Jung in der Overtime nur zwölf Sekunden nach einer Strafzeit gegen Regensburg zum Sieg traf. Regensburg rutschte damit auf Rang sechs der Tabelle ab.
Das Sachsenderby ging derweil klar an die Dresdner Eislöwen. Beim 6:2-Erfolg bei den Lausitzer Füchsen drehte Dresden eine 0:1-Pausenführung der Füchse mit einer starken zweiten Spielhälfte und vier unbeantworteten Treffern im Schlussdrittel. Wie Icehockeypage im Vorfeld berichtete, war das Spiel für Dresdens Assistenzkapitän Tomas Andres eine besondere Rückkehr, schließlich spielte er zuvor zwei Jahre für die Lausitzer Füchse.
Keine Trendwende gibt es beim EC Bad Nauheim: Bei den Eispiraten Crimmitschau setzte es die siebte Niederlage in Serie. Trotz eines frühen Anschlusstreffers durch Comebacker Matt Marcinew reichte es am Ende nicht, Crimmitschau gewann 2:1. Die Hessen drohen damit frühzeitig den Anschluss an das sichere Tabellenmittelfeld zu verlieren. Wie Icehockeypage berichtet, hat Bad Nauheim zuletzt mit Marco Pfleger und Stephan Harper zwei neue Angreifer verpflichtet, um die angespannte Personalsituation rund um die verletzten Matt Marcinew und Jordan Hickmott zu entschärfen.
Auch bei den Kassel Huskies gibt es personelle Sorgen: Wie Icehockeypage meldet, fällt Stürmer Daniil Afonin wegen einer Oberkörperverletzung für etwa drei Wochen aus. Bei den Blue Devils Weiden, die sich mit 6:5 gegen die Starbulls Rosenheim durchsetzten, muss Mannschaftskapitän Tommy Muck ebenfalls mindestens drei Wochen pausieren.
Der EV Landshut feierte dank eines starken zweiten Drittels einen 6:3-Erfolg gegen die Ravensburg Towerstars, wobei Marc-Olivier Roy mit vier Punkten glänzte. Die Bietigheim Steelers setzten sich bei den Memmingen Indians mit 5:2 durch, Nolan Ritchie traf dabei doppelt. Memmingen kassierte damit bereits die vierte Niederlage in Folge.
Die DEL2 bleibt in dieser Saison spannend: Während Düsseldorf mit seinem Startrekord oben einsam ihre Kreise zieht, kämpfen die Verfolger um Anschluss und Bad Nauheim weiter gegen den Negativtrend. Am Sonntag wartet mit dem Krefeld-Derby schon das nächste Highlight für die DEG-Fans.
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