Neuer Hauptsitz am Knappschaftsklinikum Bochum: In Langendreer entstehen bis 2028 rund 350 Arbeitsplätze inklusive KI-Zentrum und Photovoltaikanlage.
Auf dem Gelände der Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum tut sich was. Neben den laufenden Renovierungsarbeiten kommt jetzt noch ein Neubau dazu. Konkret geht’s um den neuen Hauptsitz der Knappschaft Kliniken Solution GmbH (KKSG), der dort entstehen soll. Der offizielle Spatenstich fand bereits statt, die eigentlichen Bauarbeiten laufen laut Angaben von MedEcon Ruhr schon seit dem 5. Oktober.
Und das Ganze hat Dimensionen: Auf knapp 5.700 Quadratmetern entstehen rund 350 Arbeitsplätze, verteilt auf vier Vollgeschosse. Geplant sind sowohl klassische Einzelbüros als auch offene Teamflächen und Rückzugsbereiche – also ein bisschen was für jeden Arbeitstyp. Dazu kommt ein größerer Konferenzbereich, der später für Workshops, Tagungen und verbundweite Veranstaltungen genutzt werden soll.
Auch das Thema Nachhaltigkeit wurde mitgedacht: Auf dem begrünten Flachdach ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Das neue Gebäude entsteht übrigens in direkter Nachbarschaft zu den Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum.
Spannend: Ein Teil der Flächen im Erdgeschoss wird vom Zentrum für Künstliche Intelligenz, Medizininformatik und Datenwissenschaften (ZKIMED) genutzt. Dort werden digitale und KI-gestützte Anwendungen für die medizinische Versorgung der Zukunft entwickelt – und zwar für den gesamten Verbund der Knappschaft Kliniken. Die Baustelle in Langendreer ist also nicht nur ein neues Bürogebäude, sondern auch ein Stück Zukunftstechnologie für den Klinikverbund.
Frank-Michael Frede, Hauptgeschäftsführer der KKSG, betonte laut MedEcon Ruhr, dass nach der intensiven Vorbereitung jetzt die eigentliche Bauphase beginnt und noch einiges vor dem Team liegt, bis künftig mehr als 350 Kolleginnen und Kollegen dort arbeiten können. Ziel sei es, den Neubau verlässlich umzusetzen und einen gemeinsamen Mittelpunkt für die Mitarbeiter zu schaffen.
Christian Bauer, Vorsitzender des Aufsichtsrats, machte laut MedEcon Ruhr deutlich, dass so eine Investition gerade unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen keine Selbstverständlichkeit für einen Krankenhaus-Verbund ist. Die Kliniken seien jeden Tag darauf angewiesen, dass zentrale Dienstleistungen optimal funktionieren – dafür soll die KKSG künftig gute Arbeitsbedingungen für die Belegschaft schaffen.
Generalübernehmer für den Bau ist die weisenburger bau GmbH. Auf Seiten der KKSG wird das Projekt vor allem vom Bereich Technik Infrastrukturmanagement betreut.
Wie die WAZ berichtet, soll der Neubau 2028 fertig sein – laut MedEcon Ruhr konkret bis April 2028. Bis dahin heißt es also: Bagger und Baufahrzeuge rollen weiter auf dem Gelände in Langendreer. Für alle, die sich für Jobs und Karrieremöglichkeiten bei den Knappschaft Kliniken interessieren, gibt’s bei den jeweiligen Standorten feste Ansprechpartner – für den Bereich Solution GmbH beispielsweise in Dortmund.
Fest steht: Das Knappschaftsklinikum Bochum bleibt auch in den nächsten Jahren eine spannende Baustelle – im wahrsten Sinne des Wortes. Mit dem neuen Verwaltungsgebäude und dem KI-Zentrum setzt der Klinikverbund ein deutliches Zeichen für die Zukunft am Standort Langendreer.
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