Reihenhaus in Bochum-Harpen brennt völlig aus, das Dach stürzt ein – alle Bewohner konnten sich retten. Plus: Update zum Grundsteuer-Streit in Bochum.
In Bochum-Harpen ist am Abend des 17. Oktober 2026 ein Reihenhaus in Brand geraten. Wie die WAZ berichtet, stand das Haus in Vollbrand, das Dach stürzte während des Einsatzes ein. Die Feuerwehr konnte den Brand deshalb nur noch von außen bekämpfen.
Alle Bewohner schafften es laut dem Bericht rechtzeitig ins Freie, eine Person wurde verletzt. Das Haus selbst gilt nach den Löscharbeiten als nicht mehr zu retten.
Während die Feuerwehr in Harpen im Einsatz war, beschäftigt Bochum aus ganz anderem Grund die Öffentlichkeit: die Stadt steht wegen ihrer Grundsteuer-Hebesätze in der Kritik. Wie wir in einem früheren Beitrag berichtet haben, prüft das Oberverwaltungsgericht Münster, ob die unterschiedlichen Hebesätze für Wohn- und Gewerbeimmobilien rechtens sind. Konkret geht es um 1.190 Prozent für Nichtwohngrundstücke gegenüber 715 Prozent für Wohngrundstücke. Eine vorherige Entscheidung hatte den höheren Satz für Gewerbeimmobilien als Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz eingestuft. Das OVG könnte den Fall sogar dem Bundesverfassungsgericht vorlegen – mit möglichen Folgen für Immobilienbesitzer in ganz Nordrhein-Westfalen.
Beide Themen zeigen: In Bochum ist derzeit einiges los – vom akuten Großeinsatz der Feuerwehr bis zum juristischen Streit um die Grundsteuer, der noch lange nicht ausgestanden sein dürfte.
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