ANTENNE NRW Spritpreis-Rechner

Foto wurde mit
KI generiert
Wespen-Nest-Abzocke: Werdohler zahlt vierstellige Summe für nichts
19. Oktober 2026

Ein Werdohler zahlte vierstellig für die Entfernung eines Wespennests – doch der vermeintliche Kammerjäger verschwand danach spurlos.

Teurer Schreck statt Wespen-Schreck

Stell dir vor, du hast ein Wespennest an der Decke hängen und willst es einfach nur loswerden. Genau das ist einem 26-Jährigen aus Werdohl passiert – nur dass die Sache für ihn richtig teuer wurde. Statt eines entfernten Nests hat er am Ende nur eine gesalzene Rechnung und jede Menge Ärger.1

Wie ist das in meinen Warenkorb gekommen?

Der Werdohler war auf der Suche nach einem Kammerjäger und wurde online fündig. Er beauftragte den vermeintlichen Profi mit der Entfernung des Wespennests. Letzte Woche tauchte der „Experte“ dann auch auf und bearbeitete das Nest mit einem Spray – der sollte angeblich erstmal einwirken. Dann kam der Hammer: eine vierstellige Rechnung landete bei dem jungen Mann.1

Weil er davon ausging, dass die Arbeit danach fortgesetzt wird, überwies er das Geld brav. Und dann? Funkstille. Der Kontakt zum „Kammerjäger“ brach komplett ab. Das Nest? Hängt immer noch da, wo es vorher war – an der Decke.1

Kripo ermittelt wegen Betrugs

Die Polizei Märkischer Kreis hat mittlerweile Ermittlungen wegen Betruges aufgenommen. Der Fall zeigt mal wieder, wie leicht man online auf unseriöse Anbieter reinfallen kann – gerade wenn’s schnell gehen soll und man einfach nur das Problem aus der Welt haben will.1

Die Kripo warnt ausdrücklich vor zweifelhaften Angeboten im Internet. Bevor ihr also beim nächsten Mal einen Handwerker, Kammerjäger oder sonstigen Dienstleister online bucht, lohnt sich ein zweiter Blick: Gibt’s echte Bewertungen? Eine nachvollziehbare Firmenadresse? Und würdet ihr eine Vorkasse-Rechnung in vierstelliger Höhe wirklich einfach so akzeptieren, bevor die Arbeit überhaupt fertig ist?1

Was ihr daraus mitnehmen solltet

Der Fall aus Werdohl ist ein gutes Beispiel dafür, wie schnell aus einem kleinen Problem – nämlich einem Wespennest – ein großes werden kann, wenn man nicht genau hinschaut. Checkt bei zukünftigen Dienstleistungen immer erst das Kleingedruckte und lasst euch nicht von schnellen Lösungen blenden. Und falls ihr selbst schon mal Opfer von sowas geworden seid: Meldet euch bei der Polizei, so wie es der Werdohler auch gemacht hat.

Quellen

  1. Werdohl – Ermittlungen nach Wespen-Wucher


Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

© 2026 The Radio Group Holding GmbH

Newsletter

Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven! 

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.