Falscher Polizist wollte 65-Jährigen aus Lindlar um einen fünfstelligen Betrag bringen – dank Misstrauen und der echten Polizei ging der Plan nach hinten los.
Stellt euch vor, ihr bekommt einen Anruf und am anderen Ende meldet sich angeblich die Polizei. Genau das ist einem 65-Jährigen aus Lindlar passiert – und die Geschichte, die ihm aufgetischt wurde, hatte es ganz schön in sich.1
Am Dienstag, den 13. Oktober, klingelte bei dem Lindlarer das Telefon. Eine unbekannte Person gab sich als Polizist aus und erzählte ihm, dass nach einem Raubüberfall zwei Täter geschnappt worden seien. Bei einem von ihnen habe man angeblich eine Liste gefunden – und siehe da, auch der Name des 65-Jährigen soll draufgestanden haben.1
Um sein Vermögen angeblich in Sicherheit zu bringen, sollte der Mann einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag übergeben. Klingt erstmal nach einem fiesen Plan, der aufgehen könnte, oder? Die Übergabe war für Montag, den 19. Oktober, geplant.1
Zum Glück hatte der 65-Jährige ein gutes Bauchgefühl und schöpfte Verdacht. Anstatt dem Anrufer zu vertrauen, informierte er die echte Polizei. Und das war genau der richtige Move: Bei der scheinbaren Geldübergabe schnappte die Falle zu – die Handschellen klickten. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Abholer, einen 26-Jährigen aus Köln, vorläufig festnehmen.1
Die Ermittlungen zu dem Fall laufen aktuell noch weiter. Wer genau hinter der Masche steckt und ob es noch weitere Beteiligte gibt, ist bislang unklar.1
Diese Geschichte zeigt mal wieder: Falsche Polizeibeamte am Telefon sind leider keine Seltenheit. Die Betrüger setzen auf Angst und Zeitdruck, damit ihr nicht lange nachdenkt. Also merkt euch: Die echte Polizei fordert NIEMALS am Telefon Geld oder Wertsachen. Wenn ihr einen solchen Anruf bekommt, legt auf und ruft selbst bei der Polizei unter der 110 an.
Der 65-Jährige aus Lindlar hat genau richtig reagiert und damit nicht nur sein eigenes Erspartes geschützt, sondern auch dabei geholfen, einen mutmaßlichen Täter dingfest zu machen. Bleibt also wachsam und gebt diese Infos ruhig auch an eure Familie und Freunde weiter – besonders ältere Menschen sind oft das Ziel solcher Betrugsmaschen.
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