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Ernstfall geprobt: Löschzug Arnsberg übt an der Sauerländer Spanplatte
20. Oktober 2026

Löschzug Arnsberg probt an der Sauerländer Spanplatte Ernstfall mit Menschenrettung und Brandbekämpfung.

Großübung mit vermisster Person und Brand im Betrieb

Freitagabend war echt was los auf dem Gelände der Sauerländer Spanplatte! Der Löschzug Arnsberg hat dort seine turnusmäßige Jahresübung durchgezogen – und zwar an der Anlage zur Wärmerückgewinnung.1 Das Szenario: Ein Schaltschrank fängt während Reparaturarbeiten Feuer. Klingt nach einem ganz normalen Freitag, ist aber in Wirklichkeit eine durchgeplante Übung, bei der die Einsatzkräfte zeigen, was sie drauf haben.

Zwei Personen in Gefahr, einer fehlt erstmal

Im Übungs-Szenario waren zwei Mitarbeiter im betroffenen Bereich unterwegs. Eine Person konnte sich selbst in Sicherheit bringen, die andere galt zunächst als vermisst.1 Kein Grund zur Panik, aber genau für solche Momente trainiert die Feuerwehr ja. Löschzugführer Carsten Aretz teilte die Einsatzstelle direkt in drei Abschnitte ein: Menschenrettung, Brandbekämpfung und Wasserversorgung.1

Ein Trupp ging unter Atemschutz mit einem C-Rohr vor, um die vermisste Person zu finden. Am Ende konnten beide Personen über die Drehleiter gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden.1 Die Wasserversorgung für die Löscharbeiten kam übrigens direkt aus der Ruhr.1

30 Einsatzkräfte, vier Fahrzeuge, eine Stunde im Einsatz

Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen vor Ort, dazu kam auch die Ehrenabteilung des Löschzuges, um das Ganze live mitzuverfolgen.1 Nach etwa einer Stunde war die Übung erfolgreich beendet – das koordinierte Vorgehen hat also geklappt wie geplant.

Gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Betrieb

Die Geschäftsführerin Frau von Rüden zeigte sich richtig beeindruckt vom professionellen Vorgehen der Feuerwehrkräfte und betonte, wie zufrieden sie mit der langjährigen Zusammenarbeit ist.1 Auch Löschzugführer Carsten Aretz bedankte sich – dafür, dass die Übung alle drei Jahre auf dem Betriebsgelände stattfinden kann. Gerade die Ortskenntnis und das Wissen über betriebliche Besonderheiten sind im echten Ernstfall nämlich Gold wert.1

Nach der Übung gab’s dann noch einen gemeinsamen Imbiss, bei dem Michael Wiesenthal den Einsatzkräften die wichtigsten Risiken am Standort erklärte und auch über geplante zukünftige Veränderungen im Unternehmen sprach.1 So eine Veranstaltung ist eben nicht nur Übung, sondern auch die Gelegenheit für fachlichen Austausch zwischen Feuerwehr und Unternehmen – und genau das stärkt am Ende die Zusammenarbeit für den nächsten Ernstfall.

Fazit

Die Jahresübung des Löschzuges Arnsberg zeigt mal wieder, wie wichtig regelmäßiges Training an echten Betriebsstandorten ist. Für die Feuerwehr ist das die Chance, Gelände und Risiken vor Ort kennenzulernen – und für uns alle ein gutes Gefühl, dass im Ernstfall alles sitzt.

Quellen

  1. FW-AR: Jahresübung des Löschzuges Arnsberg bei der Sauerländer Spanplatte


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