Gewaltaufrufe im Netz sorgen vor Halloween für Alarm bei der Polizei in NRW. Wir erklären, was hinter den Protestankündigungen in Köln und Düsseldorf steckt.
An Halloween soll in Köln und Düsseldorf einiges los sein – und zwar nicht nur Süßes-oder-Saures-Stimmung. In sozialen Netzwerken kursieren aktuell Aufrufe zu Gewalt, die mit angekündigten Protestaktionen am 31. Oktober in Verbindung stehen.1 Hinter der Mobilisierung soll eine Bewegung namens „Gen Z regelt das“ stecken.1 Klingt erstmal nach Internet-Trend, ist für die Polizei in NRW aber kein Spaß – die ist nämlich alarmiert.1
Der Hintergrund: In Frankreich kam es zuletzt bei Demonstrationen zu Ausschreitungen – mit Plünderungen, Gewalt und sogar Brandstiftung.1 Diese Bilder sorgen jetzt auch bei uns in Deutschland für Aufmerksamkeit. Ob das, was online die Runde macht, wirklich so kommt wie angekündigt, ist bislang aber noch unklar. Konkrete Gefahren und wie belastbar die Aufrufe tatsächlich sind, lässt sich laut aktuellem Stand noch nicht genau sagen.1
Klar ist: Die Sicherheitsbehörden in NRW beobachten die Lage ganz genau. Die große Frage dabei ist, ob es am Ende wirklich zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen könnte.1 Manuel Ostermann von der Bundespolizeigewerkschaft hat die Situation im Interview eingeordnet und erklärt, wie sich die Polizei auf mögliche Eskalationen vorbereitet.1 Aus Sicherheitskreisen heißt es außerdem, dass linke Gruppen versuchen könnten, die Proteste aus Frankreich für die eigene Mobilisierung in Deutschland zu nutzen.1
Ob ihr in Köln, Düsseldorf oder sonst wo in NRW unterwegs seid – ein bisschen Wachsamkeit kann an diesem Halloween definitiv nicht schaden. Die Lage ist aktuell noch nicht final einzuschätzen, aber die Polizei bleibt dran und beobachtet, wie sich die Situation rund um den 31. Oktober entwickelt. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, falls sich hier was Neues tut.
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