Die European Championship 2026 läuft in der Dortmunder Westfalenhalle: Erste Ergebnisse, ein 9-Darter und alle Infos zu Teilnehmern, Preisgeld und…
Dortmund ist diese Woche wieder DAS Zentrum der Dart-Welt. Die European Championship 2026 ist gestartet, und wie gewohnt treffen sich die besten Werfer Europas in der Westfalenhalle. Laut dartn.de ist das Turnier seit 2022 fest in Dortmund verankert, nachdem die Location in den Jahren davor ordentlich durchgewechselt wurde – von Frankfurt über Hasselt bis Salzburg war alles dabei. Mittlerweile hat sich Dortmund aber als echtes Zuhause für das einzige Einzel-Major der PDC in Deutschland etabliert.
Die Qualifikation läuft seit 2016 ausschließlich über die European Tour. Nur die Top 32 der European Tour Order of Merit schaffen den Sprung nach Dortmund. Gespielt wird im sogenannten Draw Bracket, das heißt Nr. 1 der Rangliste trifft auf Nr. 32, Nr. 2 auf Nr. 31 und so weiter. Laut PDC Europe steht das finale Ranking für das European Championship Race 2026 nach 15 Turnieren der PDC European Tour nun endgültig fest.
Mit dabei sind unter anderem Ross Smith als Nummer 1 der Setzliste, Luke Littler, Gerwyn Price, Michael van Gerwen und die deutschen Hoffnungsträger Martin Schindler und Niko Springer. Kurzfristig musste Luke Humphries aus gesundheitlichen Gründen absagen, für ihn rückt laut dartn.de Kim Huybrechts ins Feld nach.
Schon am Donnerstagabend, dem 22. Oktober, ging es richtig zur Sache. Laut dartn.de setzte sich Luke Woodhouse mit 6:3 gegen Dirk van Duijvenbode durch – und das mit einem waschechten 9-Darter. Damit reiht sich das Turnier in eine beeindruckende Liste ein: Insgesamt gab es bei der European Championship bereits fünf perfekte Legs, darunter auch die von Adrian Lewis, Michael van Gerwen, Kyle Anderson und José de Sousa in den Vorjahren.
Weitere Ergebnisse der Auftakt-Session: Stephen Bunting gewann knapp mit 6:5 gegen Danny Noppert, Cameron Menzies setzte sich 6:3 gegen Niels Zonneveld durch, und Gerwyn Price ließ Rob Cross mit 6:2 keine Chance. Auch Gian van Veen, der Titelverteidiger, startete erfolgreich mit einem 6:4-Sieg gegen Andrew Gilding ins Turnier.
Wer sich am Ende den Titel sichert, darf sich laut dartn.de über satte 150.000 britische Pfund freuen. Insgesamt schüttet die PDC in diesem Jahr 750.000 Pfund an Preisgeld aus – deutlich mehr als bei der ersten Ausgabe 2018, als noch 200.000 Pfund auf dem Spiel standen. Gespielt wird in der ersten Runde Best of 11 Legs, ab dem Achtelfinale dann Best of 19, im Halbfinale und Finale schließlich Best of 21 Legs.
Fans können das Turnier über den Streaming-Dienst DAZN verfolgen, der laut dartn.de sämtliche Major-Turniere, die komplette European Tour sowie alle World-Series-Events live und in HD zeigt. Auch Sport1 ist wieder mit an Bord und überträgt die wichtigsten Sessions live im Free-TV, von der ersten Runde am Donnerstag bis zum großen Finale am Sonntagabend.
Dass der Dartsport in Europa weiter wächst, zeigt auch ein Blick auf die kommende Saison. Wie PDC Europe berichtet, wird es ab 2027 ein komplett neues Major-Turnier geben: Das „European Open“ feiert seine Premiere in Salzburg, mit stolzen 160 Spielern. Außerdem soll laut PDC Europe auch das Teilnehmerfeld der European Championship selbst vergrößert werden – gute Aussichten also für alle, die sich schon jetzt auf noch mehr Spitzen-Darts freuen.
Bis dahin heißt es aber erstmal: Augen auf die Westfalenhalle, denn in Dortmund wird noch bis Sonntag um den Titel gekämpft. Mit Spielern wie Littler, Schindler, van Gerwen und Co. ist für jede Menge Spannung gesorgt.
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