Telekom-Ausfall in Nordkirchen: Festnetz gestört, Mobilfunk teils betroffen. Im Notfall halfen die Feuerwehrgerätehäuser als Anlaufstelle vor Ort.
Am Donnerstagabend (22. Oktober) ist in Nordkirchen und Umgebung einiges durcheinandergeraten: Mehrere Festnetzanschlüsse der Telekom sind ausgefallen. Die Kreisleitstelle Coesfeld hat deshalb eine offizielle Warnmeldung über das Modulare Warnsystem des Bundes rausgehauen, und zwar um 20.05 Uhr. Falls ihr also plötzlich nicht mehr durchgekommen seid – daran lag’s.
Laut der Kreisleitstelle Coesfeld konnte in Teilen auch der Mobilfunk Probleme machen, dazu gab’s Hinweise auf Einschränkungen beim Internet. Klingt erstmal nach einem Totalausfall, oder? Keine Panik – später kam Entwarnung für den wichtigsten Punkt: Der Notruf über Mobilfunk war laut Rettungsleitstelle des Kreises Coesfeld die ganze Zeit über sichergestellt. Betroffen waren also vor allem die Festnetzanschlüsse.
Damit im Ernstfall trotzdem niemand im Regen steht, hat die Leitstelle klare Ansagen gemacht: Wer einen Notfall hatte und telefonisch nicht durchkam, sollte das nächstgelegene Feuerwehrgerätehaus aufsuchen. Die dienten als Anlaufstelle für alle, die akut Hilfe brauchten. Zusätzlich wurde empfohlen, das Radio eingeschaltet zu lassen, um auf dem Laufenden zu bleiben, und die Nachbarschaft zu informieren – frei nach dem Motto: zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen.
Wie die Ruhr Nachrichten berichten, nannte die Telekom als offizielle Ursache einen „Fehler in der Infrastruktur“. Zur genauen Zahl der betroffenen Haushalte oder welche Ortsteile konkret dran waren, gab es zunächst keine Angaben. Die zuständigen Behörden waren aber informiert und an der Sache dran.
Ganz schnell ging die Reparatur offenbar nicht: Laut Ruhr Nachrichten waren die Probleme auch am späteren Abend noch nicht behoben. Die Störung sollte demnach voraussichtlich bis 1.30 Uhr andauern. Bis dahin hieß es für die Nordkirchener: Geduld haben, Handy im Blick behalten und im absoluten Notfall eben den Weg zum Feuerwehrgerätehaus einschlagen.
Die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei sollten laut Kreisleitstelle in jedem Fall freigehalten werden – auch wenn der Mobilfunk-Notruf funktionierte, war klar: Nur im echten Notfall anrufen. Für alle, die in der Region unterwegs waren oder dort wohnen, war die Devise also: Ruhe bewahren, Nachbarschaft checken und wissen, wo das nächste Feuerwehrgerätehaus steht.
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