Eine Hagenerin wird von ihrem Ex-Mann mit Todesdrohungen bedroht, die Kripo ermittelt. Alle Infos zum Fall und wichtige Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt.
Ein Fall von häuslicher Gewalt beschäftigt aktuell die Polizei in Hagen. Eine Frau aus Hagen hat sich am späten Donnerstagabend an die Beamten gewandt, weil ihr Ex-Mann sie bedroht hat.1 Auch wenn die Beziehung längst vorbei ist, sucht er immer wieder den Kontakt zu ihr – und das auf eine richtig beängstigende Art und Weise.
Über die gemeinsamen Kinder lässt er ihr Sprachnachrichten mit Todesdrohungen zukommen.1 Das Ganze ist kein einmaliger Ausrutscher, sondern zieht sich laut Polizei schon seit mehreren Monaten hin.1 Krass, dass sowas einfach so weitergehen kann, ohne dass jemand eingreift.
Die alarmierten Polizeibeamten haben direkt reagiert: Sie haben der betroffenen Frau den Kontakt zu Beratungsstellen vermittelt und versucht, den Ex-Mann aufzusuchen.1 Weil es sich um eine ernstzunehmende Bedrohung handelt, hat inzwischen die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen.1
Häusliche Gewalt ist leider kein Einzelfall – und viele trauen sich nicht, darüber zu sprechen oder Hilfe zu suchen. Falls du selbst betroffen bist oder jemanden kennst, dem es so geht: Meld dich bei der Polizei oder wende dich an eine der folgenden Stellen.1
Außerdem steht dir das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Polizei Hagen für Fragen und Beratungen zur Seite, erreichbar unter 02331 986 3659 oder 3654.1
Dieser Fall zeigt mal wieder, wie wichtig es ist, bei häuslicher Gewalt nicht wegzuschauen – egal ob man selbst betroffen ist oder im Umfeld jemanden kennt, der Hilfe braucht. Die Hilfsangebote sind kostenlos, anonym und genau dafür da, in solchen Situationen zu unterstützen. Wenn du dir unsicher bist, ob du dich melden sollst: Lieber einmal zu viel anrufen als zu wenig. Niemand muss mit Angst und Bedrohung alleine klarkommen.
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