Nach einer Hotelbuchung verlor ein Mann aus Recke mehrere Tausend Euro durch Phishing. Die Polizei NRW gibt Tipps, wie du dich vor dieser fiesen Masche schützt.
Stell dir vor: Du hast gerade dein nächstes Wochenende verplant, ein schickes Hotel gebucht und freust dich schon auf die Auszeit. Und dann das – plötzlich bist du mehrere Tausend Euro ärmer. Genau das ist einem Mann aus Recke im Kreis Steinfurt passiert. Er ist Opfer einer fiesen Phishing-Masche geworden, bei der es direkt um seine Hotelbuchung ging1.
Der Mann hatte ganz normal über ein Online-Portal ein Hotel gebucht. Kurz danach kam eine Nachricht über einen Kurznachrichtendienst – und sogar ein Anruf. Angeblich von einem Mitarbeiter des Buchungsportals. Klingt erstmal seriös, oder? Genau das ist das Fiese an der Sache. Er wurde gebeten, einem Link zu folgen und dort seine Kreditkartendaten einzugeben und nochmal zu bestätigen1.
Was dann kam, kannst du dir schon denken: Später bemerkte der Geschädigte, dass gleich drei Abbuchungen von seinem Konto gelaufen waren. Der Schaden? Mittlerer vierstelliger Bereich. Also richtig bitter1.
Die Polizei warnt aktuell ganz gezielt vor solchen Phishing-Nachrichten rund um Hotelbuchungen. Auch das Landeskriminalamt NRW hat darauf hingewiesen1. Das Perfide: Kriminelle nutzen oft gestohlene Hotel- oder Buchungsdaten, um täuschend echte Nachrichten im Namen von bekannten Buchungsplattformen zu verschicken.
Weil in diesen Nachrichten häufig die korrekte Anrede oder sogar echte Buchungsdaten auftauchen, denken viele: „Passt doch, das ist bestimmt echt.“ Genau dadurch sinkt die Vorsicht – und die Chance steigt, dass man auf die Links klickt. Diese führen dann zu gefälschten Websites, auf denen man angeblich zur „Verifizierung“ seine sensiblen Daten eingeben soll1.
Damit dir das nicht auch passiert, hat die Polizei ein paar klare Tipps parat:
Klingt simpel, ist aber genau das, was im Ernstfall den Unterschied macht. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit reicht schon aus, damit Betrüger an deine Daten kommen1.
Wenn du noch tiefer in das Thema Phishing und diese spezielle Masche bei Hotelbuchungen eintauchen willst, findest du weiterführende Infos bei der Verbraucherzentrale und bei der Polizeilichen Kriminalprävention1.
Egal ob du gerade deinen nächsten Städtetrip planst oder einfach nur ein Wochenende weg willst – bleib wachsam, wenn nach deiner Buchung plötzlich Nachrichten mit der Bitte um erneute Zahlungsdaten reinflattern. Im Zweifel lieber einmal mehr selbst nachfragen, als am Ende mit einem dicken Minus auf dem Konto dazustehen.
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