2241 Fahrzeuge kontrolliert: Die Polizei im Märkischen Kreis zog eine Blitzer-Bilanz mit Fahrverbot-Kandidaten in Plettenberg, Menden, Letmathe und Werdohl.
Leute, wenn ihr diese Tage im Märkischen Kreis unterwegs wart, dann habt ihr vielleicht schon davon gehört: Die Polizei hat ordentlich geblitzt. Am 21. und 22. Oktober standen die Messgeräte an gleich fünf Orten, und am Ende hatten die Beamten sage und schreibe 2.241 Fahrzeuge auf dem Zettel.1 Zeit, mal durchzugehen, wo’s am meisten gekracht hat – zumindest bei den Punkten im Verkehrszentralregister.
Den größten Andrang gab’s in Plettenberg auf der K5 (Kroppstraße). Dort checkte die Polizei von 10.36 bis 15.45 Uhr mit ESO-Technik satte 1.440 Fahrzeuge – mehr als die Hälfte aller gemessenen Autos an dem Wochenende.1 124 Fahrerinnen und Fahrer waren im Verwarngeldbereich zu schnell unterwegs, 28 Fälle landeten als Ordnungswidrigkeitenanzeige auf dem Tisch. Der absolute Highlight-Moment (negativ gemeint): ein Pkw mit MK-Kennzeichen, der bei erlaubten 50 km/h mit 86 km/h durch die Gegend gerast ist.1 Für den oder die Fahrer(in) wird’s jetzt richtig unangenehm – Fahrverbot steht im Raum.
Schon vor Plettenberg war die Polizei in Menden aktiv. Auf der Straße „Auf der Haar“ wurden zwischen 12.30 und 13.55 Uhr 101 Fahrzeuge gemessen, acht davon zu schnell – Spitzenwert hier: 43 km/h statt der erlaubten 30.1
Am Nachmittag ging’s dann weiter nach Iserlohn-Letmathe. Auf der Brinkhofstraße wurden 400 Fahrzeuge per Radar kontrolliert, mit 37 Verwarngeldern und drei Anzeigen als Ergebnis. Ein Pkw aus Hagen fiel dabei besonders auf: 52 km/h in einer 30er-Zone.1 Kurz danach, von 17 bis 18.05 Uhr, folgte noch eine Kontrolle auf der Kesberner Straße in Iserlohn-Kesbern. Bei 101 Messungen gab’s zehn Verwarnungen und zwei Anzeigen, Highlight war ein Pkw mit HSK-Kennzeichen mit 56 km/h in der 30er-Zone.1
Donnerstagmorgen wurde dann in Werdohl-Ütterlingsen nachgelegt. Auf der Ütterlingser Straße (B236) wurden von 8.25 bis 10.15 Uhr per ESO-Messung 199 Fahrzeuge kontrolliert. Acht Fahrer waren zu schnell, der Negativ-Rekord lag bei 68 km/h statt erlaubter 50 – auch hier wieder ein Pkw mit MK-Kennzeichen.1
Die Polizei macht klar: Überhöhte Geschwindigkeit bleibt eine der Hauptursachen für schwere Unfälle.1 Und gerade jetzt im Herbst, wenn die Straßen nass sind und Laub überall rumliegt, verlängern sich die Bremswege spürbar. Das heißt: Auch wer sich an Tempolimits hält, sollte lieber mal etwas vorsichtiger fahren als zu knapp zu kalkulieren.
2.241 Fahrzeuge, mehrere Fahrverbote, ganz viele Verwarngelder – die Kontrollen im Märkischen Kreis zeigen mal wieder, wie wichtig es ist, einfach mal den Fuß vom Gas zu nehmen. Also checkt eure Tachos, besonders in Tempo-30-Zonen, und seid vorausschauend unterwegs – nicht, dass euch das Gleiche passiert wie dem MK-Fahrer aus Plettenberg.
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