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Sturm und Dauerregen: Diese Böen ziehen jetzt über NRW
25. Oktober 2026

Sturmböen bis 100 km/h und Dauerregen: Der DWD warnt für NRW weiterhin vor stürmischem Wetter. Alle aktuellen Zahlen und Fakten im Überblick.

Wochenende bleibt ungemütlich: Sturm und Dauerregen im Anmarsch

Richtig entspannt wird dieses Wochenende nicht – zumindest nicht, wenn du viel draußen unterwegs sein willst. Der Deutsche Wetterdienst warnt für Nordrhein-Westfalen weiterhin vor stürmischem Wetter und kräftigem Regen. Nach der ersten Sturmnacht legt das Tief jetzt nochmal nach, bevor zum Wochenbeginn langsam Ruhe einkehrt.

Bis zu 100 km/h in exponierten Lagen

Laut dem Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes für Nordrhein-Westfalen gab es bereits in der Nacht zum Samstag verbreitet stürmische Böen von 60 bis 75 km/h. Im Bergland und im Nordwesten des Landes waren sogar Sturmböen bis schwere Sturmböen von 80 bis 100 km/h drin. Tagsüber am Samstag sollte der Wind zwar etwas nachlassen, in exponierten Lagen blieben aber weiterhin stürmische Böen um 70 km/h möglich.

Richtig spannend wurde es dann in der Nacht zum Sonntag: Der Wind sollte laut DWD wieder stark auflebfen. Verbreitet waren erneut starke bis stürmische Böen von 55 bis 70 km/h angesagt, im Bergland Sturmböen um 85 km/h – und in Gipfellagen sogar schwere Sturmböen um 100 km/h. Erst in der Nacht zum Montag rechnet der Wetterdienst mit einer spürbaren Windabschwächung. Am längsten hält sich der Sturm demnach im Rothaargebirge, wo noch stürmische Böen um 70 km/h möglich sind, bevor der Wind auch dort zum Morgen hin nachlässt.

Wie die Borkener Zeitung unter Berufung auf dpa berichtet, galt am Sonntagmorgen für größere Gebiete im Norden, in der Mitte, im Westen und Südwesten Deutschlands eine amtliche Warnung vor Sturmböen und schweren Sturmböen. Demnach kann der Wind in Höhen oberhalb von 600 Metern Geschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde erreichen, in exponierten Lagen sogar um 100 Kilometer pro Stunde. In tieferen Lagen seien bis zu 70 Stundenkilometer möglich gewesen. Im weiteren Tagesverlauf sollte der Wind nach einer kurzen Pause nochmal zulegen – an der Nordsee und in höheren Lagen war demnach sogar mit schwerem Sturm bis hin zu orkanartigen Böen oder Orkanböen zu rechnen.

Dauerregen sorgt zusätzlich für Unwetterlage

Neben dem Wind macht auch der Regen vielen Regionen in NRW zu schaffen. Laut DWD gab es bereits bis Samstagvormittag in Weststaulagen lokal Dauerregen mit Mengen von 30 bis 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden. In der Nacht zum Sonntag kam dann nochmal ordentlich was dazu: Vor allem vom südlichen Ruhrgebiet über das Bergische Land bis zum Westerwald sowie in der Eifel war mit Dauerregen von 30 bis 40 Litern pro Quadratmeter in nur 12 Stunden zu rechnen. In den Staulagen von Bergischem Land und Eifel wurden laut Wetterdienst örtlich sogar ergiebigere Mengen um 45 Liter pro Quadratmeter in 12 Stunden erwartet – das stuft der DWD als Unwetter ein.

Zusätzlich waren am Sonntag einzelne Graupelgewitter mit stürmischen Böen um 70 km/h gering wahrscheinlich, wie es im Warnlagebericht heißt.

Was das für dich bedeutet

Bei Windgeschwindigkeiten in diesem Bereich können laut Wetterdienst Äste abbrechen und lose Gegenstände durch die Gegend fliegen. Wer Möbel oder Deko draußen stehen hat, sollte die Sachen also lieber sichern oder reinholen. Gerade in Wäldern und an Gewässern ist in den kommenden Stunden weiterhin Vorsicht angesagt – auch mit Blick auf vollgesogene Böden, die Bäume durch den Dauerregen zusätzlich instabil machen können.

Wer sich über die aktuelle Warnlage in seiner Region informieren will, kann das jederzeit über die Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes oder auf dwd.de tun. Die Landkreiswarnungen werden dabei sehr kurzfristig herausgegeben, um möglichst genau auf die jeweilige Lage vor Ort reagieren zu können.

Quellen


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