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Sturmtief Manja sorgt für Bahn-Chaos in Köln
25. Oktober 2026

Sturmtief Manja bringt Köln erneut Wind, Regen und Bahn-Ausfälle. Alle aktuellen Infos zu DWD-Warnung, betroffenen Linien und Tipps für Bahnreisende.

Schon wieder Ärger auf Kölns Schienen

Kaum hat sich Köln von einem Herbststurm erholt, kündigt sich schon der nächste an. Für Sonntag, den 25. Oktober, hat der Deutsche Wetterdienst eine amtliche Warnung für Köln herausgegeben. Erwartet werden Windböen bis 60 km/h, vereinzelt sind sogar Sturmböen um 70 km/h möglich. Anfangs kommt der Wind aus südlicher, später aus südwestlicher Richtung.

Verantwortlich für das Wetterchaos ist Sturmtief „Manja“, das auf „Luise“ folgt. Laut Deutschem Wetterdienst wird „Manja“ zwar nicht ganz so stürmisch wie ihre Vorgängerin, dafür bringt sie deutlich mehr Regen mit. Schon am Freitag hatte die Stadt Köln empfohlen, Friedhöfe, Parkanlagen und Wälder zu meiden, weil die Gefahr von umstürzenden Bäumen und abbrechenden Ästen hoch sei. Diese Empfehlung gilt weiterhin.

Bahnverkehr erneut massiv betroffen

Während Köln am Samstag beim ersten Herbststurm der Saison weitgehend verschont blieb, gab es im Umland und in ganz NRW zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr. Verletzte wurden nicht gemeldet, allerdings krachten mehrfach Bäume auf Häuser und Fahrbahnen.

Am Sonntag blieb Köln zunächst von größeren Einsätzen verschont, dafür traf es wieder den Bahnverkehr. Wie zuginfo.nrw meldet, fielen auch an diesem Tag diverse Verbindungen aus – Bäume auf den Gleisen und Reparaturen an Oberleitungen sorgten für Verzögerungen. Bahnreisende mussten erneut Geduld mitbringen.

Das ist kein Einzelfall: Erst im September hatte eine Reparatur für großes Bahn-Chaos in Köln gesorgt. Wie der Express berichtete, war die Strecke zwischen den Bahnhöfen Köln Messe/Deutz und Köln Süd am 23. September stundenlang gestört, betroffen war auch der Kölner Hauptbahnhof. Als Ursache wurde zunächst ein defektes Signal genannt, auf zuginfo.nrw war zudem von einer defekten Weiche und einer Streckenreparatur die Rede. Die Störung sollte laut Portal bis 13.30 Uhr andauern, tatsächlich kam es aber noch länger zu Verspätungen und Teilausfällen.

Betroffen waren damals gleich 17 Linien – von den RRX-Verbindungen RE 1, RE 5 und RE 6 über zahlreiche Regionalbahnen wie die RB 24, RB 25 und RB 48 bis hin zu den S-Bahnen S 6, S 11, S 12 und S 19. Die Deutsche Bahn riet Reisenden damals wie heute, ihre Verbindung vor Fahrtantritt über bahn.de oder die App DB Navigator zu prüfen.

Auch auf den Straßen ist Vorsicht geboten

Nicht nur auf der Schiene, auch auf Kölns Straßen ging es am Sonntag nur stockend voran. Aquaplaning machte vielen Autofahrern zu schaffen, am Morgen kam es zu mehreren Unfällen in NRW, die aber nach bisherigem Stand glimpflich ausgingen.

Laut Deutschem Wetterdienst kann der Wind in Höhenlagen oberhalb von 600 Metern Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h erreichen, in exponierten Lagen sogar bis zu 100 km/h. In tieferen Regionen sind Böen bis 70 km/h möglich. Bei solchen Windstärken können Äste abbrechen und lose Gegenstände durch die Luft fliegen – der DWD rät deshalb, Gartenmöbel zu sichern und Abdeckungen zu befestigen.

Im weiteren Tagesverlauf sollte der Wind laut Vorhersage nach einer kurzen Pause erneut zulegen. An der Nordsee und in höheren Lagen wurde mit schwerem Sturm bis hin zu orkanartigen Böen oder Orkanböen gerechnet. Erst in der Nacht zum Montag sollte der Wind endgültig nachlassen.

Fazit: Geduld bleibt gefragt

Ob auf der Schiene oder der Straße – wer in Köln unterwegs ist, braucht aktuell einfach einen langen Atem. Zwischen Sturmwarnungen, Bahnstörungen und vollgesogenen Straßen lohnt sich vor jeder Fahrt ein Blick auf die aktuelle Verkehrslage. Wer kann, plant lieber etwas mehr Zeit ein – sicher ist sicher.

Quellen


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