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Sturmtief Manja: Feuerwehr Essen meldet 66 weitere Einsätze
25. Oktober 2026

Sturmtief Manja hält die Feuerwehr Essen auf Trab: 66 weitere Einsätze durch umgestürzte Bäume, Wasserrohrbruch und überflutete Straßen innerhalb weniger…

Manja lässt nicht locker

Nach Luise ist vor Manja: Während erst kürzlich Sturmtief Luise die Feuerwehr Hünxe ordentlich auf Trab gehalten hat – wir haben in einem früheren Beitrag schon davon berichtet – zieht jetzt das nächste Sturmtief über NRW. Diesmal heißt der Übeltäter Manja, und besonders Essen hat’s erwischt. In der Nacht zu Sonntag und am frühen Morgen war für die Feuerwehr Essen an richtig viel Schlaf nicht zu denken.1

Die Zahlen sprechen für sich: Seit der letzten Meldung am Samstagnachmittag um 15 Uhr kamen bis Sonntagmittag 12 Uhr nochmal 66 sturmbedingte Einsätze obendrauf. Da hatten die Einsatzkräfte wirklich alle Hände voll zu tun.1

Umgestürzte Bäume und beschädigte Autos

Der Klassiker bei solchen Stürmen: herabgestürzte Äste und umgekippte Bäume. Dabei blieb es leider nicht nur bei Grünzeug – auch Autos, Straßenlaternen und Stromleitungen mussten dran glauben. Der Einsatzschwerpunkt hat sich dabei in den Südosten von Essen verlagert.1

Mit Motorkettensägen rückten die Einsatzkräfte den umgestürzten Bäumen zu Leibe, um die Straßen wieder frei zu bekommen. Dabei waren sie nicht allein unterwegs: Der Fachbereich Grün und Gruga, das Tiefbauamt, die Stadtwerke Essen und die Polizei packten mit an.1

Wasserrohrbruch sorgt für zusätzlichen Stress

Richtig kurios wurde es um 3:27 Uhr am Hemmerhof im Stadtteil Überruhr. Dort alarmierte ein Wasserrohrbruch die Freiwillige Feuerwehr Essen-Burgaltendorf – die Ursache dafür blieb zunächst unklar. Das Wasser drang sogar in ein angrenzendes Wohnhaus ein.1

Die Einsatzkräfte sperrten erstmal die Hauptleitung ab, um den Wasseraustritt zu stoppen, und pumpten anschließend das eingedrungene Wasser wieder raus. Weil im Haus auch eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher verbaut war, musste zusätzlich die Fachgruppe Elektro ran und die Anlage stromlos schalten. Insgesamt zog sich der Einsatz über rund drei Stunden.1

Überflutete Straßen nach Starkregen

Nicht nur Bäume und Wasserrohre machten Ärger – auch der Starkregen in den frühen Morgenstunden hinterließ seine Spuren. Mehrere Essener meldeten überflutete und teilweise unpassierbare Straßen. Die Feuerwehr öffnete verstopfte Straßeneinläufe und befreite sie von Laub, damit das Wasser endlich wieder abfließen konnte. Unterstützung kam dabei von den Stadtwerken Essen.1

Glück im Unglück

Die gute Nachricht zum Schluss: Trotz der vielen Einsätze wurde nach aktuellem Stand niemand verletzt. Die Feuerwehr Essen ist mit zahlreichen Kräften der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr weiterhin im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um die Lage in den Griff zu bekommen.

Egal ob Luise in Hünxe oder jetzt Manja in Essen – eins zeigt sich ganz klar: Die Feuerwehren in NRW haben in diesem Herbst alle Hände voll zu tun. Wer in den nächsten Tagen unterwegs ist, sollte vorsichtshalber lieber einen Bogen um lose Äste und wackelige Bäume machen.

Quellen

  1. Sturmtief „Manja“ sorgt für weitere 66 Einsätze – Einsatzlage hält an
  2. Sturmtief Luise hält Feuerwehr Hünxe auf Trab


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