Sturm Manja sorgt in Hattingen für acht Feuerwehreinsätze – ein Baum krachte sogar in die Oberleitung der Straßenbahn. Alle Details zum turbulenten Sonntag.
Kaum war Sturm „Luise“ durch, da kam schon die nächste Böen-Attacke: „Manja“ hat am Sonntag (25.10.) in Hattingen ordentlich für Action gesorgt. Kurz nach Mitternacht ging der erste Alarm bei der Feuerwehr ein – und von da an wurde es nicht mehr ruhig.1
Bis zum Vormittag zählte die Feuerwehr Hattingen laut Sprecher Jens Herkströter acht wetterbedingte Einsätze. Die meisten davon: umgekippte Bäume, die auf Straßen lagen und den Verkehr blockiert haben. Teilweise hat’s dabei auch Freileitungen erwischt.1
Ein echter Einsatz-Hotspot war der Ortsteil Holthausen. Dort mussten die Kräfte die ganze Nacht bis in den Morgen mehrere Stellen abarbeiten – sowohl auf der Höhe als auch am Röhrkenweg lagen gleich mehrere Bäume quer über die Fahrbahn.1
Richtig kniffelig wurde es auf der Martin-Luther-Straße (L651): Hier war ein Baum direkt in die Oberleitung der Straßenbahn gestürzt. Bevor die Feuerwehr überhaupt loslegen konnte, musste erstmal die Bogestra ran und die Leitung stromfrei schalten. Erst dann konnten die Einsatzkräfte mit der Drehleiter den Baum aus der Leitung holen. Für die Dauer der Arbeiten musste die Straße zeitweise komplett gesperrt werden.1
Damit alle Einsatzstellen zeitnah abgearbeitet werden konnten, waren neben den hauptamtlichen Kräften auch die Löschzüge Mitte und Nord mit im Boot. Am Ende hat sich gezeigt: Nach dem ersten Sturm war eben noch lange nicht Schluss, und die Feuerwehr Hattingen musste erneut ran, um die Stadt sturmfrei zu bekommen.1
Zwei Stürme hintereinander, ein Baum in der Oberleitung und jede Menge Nachtschichten – die Feuerwehr Hattingen hatte mit „Manja“ echt alle Hände voll zu tun. Gut, dass am Ende alles glimpflich ausgegangen ist und keine Personen zu Schaden kamen.
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