Nach dem Juwelier-Einbruch in Essen gibt’s neue Details: Ein Verdächtiger wurde per Hubschrauber geschnappt, andere Täter sind weiter auf der Flucht.
Ihr erinnert euch bestimmt noch an die wilde Verfolgungsjagd in Essen, über die wir schon in einem früheren Beitrag berichtet haben. Jetzt gibt’s frische Details zum Fall – und die haben es in sich.1
In der Nacht zu Dienstag (27. Oktober) sind mehrere maskierte Täter in ein Juweliergeschäft im Essener Stadtteil Überruhr-Hinsel eingestiegen. Ihre Beute: jede Menge Schmuck und etliche Uhren. Ein Anwohner wurde gegen 1 Uhr durch einen lauten Knall und die Alarmanlage wach und sah vom Fenster aus, wie die Täter aus dem Laden flüchteten und in ein wartendes Auto sprangen. Richtung Burgaltendorf ging’s dann im Fluchtwagen weiter – zum Glück hat der Zeuge sofort die Polizei gerufen.1
Die Einsatzkräfte waren schnell zur Stelle und entdeckten auf der Frillendorfer Straße / Burggrafenstraße ein Auto, das zur Beschreibung des Fluchtfahrzeugs passte. Als die Täter die Streife bemerkten, ließen sie den Wagen einfach stehen und rannten zu Fuß weiter Richtung Wisthoffweg. Spätestens hier kam der Polizeihubschrauber ins Spiel, der schon aus unserem letzten Beitrag bekannt ist.2
Aus der Luft entdeckte die Hubschrauber-Crew einen der Verdächtigen, der sich in einer Kleingartenanlage versteckt hielt. Die Kollegen am Boden bekamen die exakte Position durchgegeben und konnten den Mann schnappen – ein 28-jähriger Rumäne wurde widerstandslos festgenommen. Die anderen Beteiligten sind allerdings weiterhin auf der Flucht.1
Im zurückgelassenen Audi A6 machten die Einsatzkräfte einen echten Fund: eine mittlere dreistellige Anzahl an Silberschmuckstücken, mehrere Uhren und sogar Sturmhauben. Alles wurde zur Beweissicherung eingesackt, genau wie das Fluchtauto selbst.1
Die Kriminalpolizei Essen hat die Ermittlungen übernommen und ist weiterhin auf der Suche nach den noch flüchtigen Tätern. Wenn ihr also Hinweise habt, meldet euch telefonisch unter 0201/829-0 oder per Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de. In dringenden Fällen gilt natürlich immer der Polizeinotruf 110.1
Der Fall zeigt mal wieder: Essen schläft nachts nicht nur, sondern manchmal auch die Polizei nicht – und schon gar nicht der Hubschrauber. Wir bleiben für euch dran und berichten, sobald es neue Entwicklungen gibt.
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