Trotz Fahrverbot setzte sich ein 39-Jähriger in Coesfeld betrunken und mit Kokain im Blut ans Steuer. Die Polizei stoppte ihn noch rechtzeitig.
Manche Leute lernen’s einfach nicht. In Coesfeld hat ein 39-Jähriger sein eigenes Fahrverbot komplett ignoriert und sich trotzdem hinters Steuer gesetzt – und das auch noch mit ordentlich Alkohol und Kokain im Blut. Kein gutes Timing, denn die Polizei war genau zur richtigen Zeit zur Stelle.1
Am Mittwoch (28.10.2026) gegen 23.45 Uhr stoppte eine Streifenwagenbesatzung den Mann an der Straße Am Kupferhammer. Den Beamten fiel direkt Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers auf – und das war dann auch kein Zufallstreffer. Ein freiwilliger Alkoholvortest ergab rund 1,3 Promille. Als wäre das nicht genug, zeigte zusätzlich ein freiwilliger Drogenvortest an, dass der Mann auch Kokain konsumiert hatte.1
Für den Coesfelder ging’s danach direkt weiter zur Wache. Dort hat ihm eine Ärztin eine Blutprobe entnommen, um die genauen Werte amtlich festzustellen. Die Polizisten haben außerdem seinen Führerschein beschlagnahmt und ihm die Weiterfahrt untersagt. Macht ja auch Sinn, wenn jemand eh schon ein Fahrverbot hatte und sich trotzdem nicht dran gehalten hat.1
Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Angesichts der Tatsache, dass der Mann schon mit einem bestehenden Fahrverbot erwischt wurde und obendrein noch Drogen im Spiel waren, dürfte das für ihn ziemlich teuer und unangenehm werden.1
Die Polizei Coesfeld hatte in den letzten Tagen einiges zu tun. Erst in der Nacht auf Donnerstag versuchten Unbekannte, in eine Schule in Herbern einzubrechen, scheiterten aber am Aufhebeln einer Tür.1 Und schon am Dienstag kollidierte in Dülmen ein 18-jähriger Rollerfahrer mit einem Reh und verletzte sich dabei.1 Die Gegend bleibt also definitiv spannend, was den Polizeibericht angeht.
Dieser Fall zeigt mal wieder ziemlich deutlich, warum man sich einfach nicht ans Steuer setzen sollte, wenn man getrunken hat, Drogen konsumiert hat oder sowieso schon ein Fahrverbot hat. Die Konsequenzen sind nicht nur ärgerlich fürs eigene Portemonnaie, sondern bringen auch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Die Polizei Coesfeld war in diesem Fall zur Stelle – und das ist auch gut so.
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