Unbekannte stehlen 60 Meter Kupferkabel von einer Baustelle in Bocholt-Stenern. Die Polizei sucht Zeugen und ermittelt zum Wert von mehreren hundert Euro.
In Bocholt-Stenern haben sich Unbekannte eine Baustelle vorgeknöpft und sind nicht mit leeren Händen gegangen. An der Straße Up’m Hövel haben Diebe satte 60 Meter Kupferkabel mitgehen lassen1. Und das, obwohl das Gelände eigentlich mit Bauzäunen gesichert war. Hat die Täter aber offenbar nicht wirklich aufgehalten.
Laut Polizei ereignete sich die Tat zwischen Montagnachmittag, 15.00 Uhr, und Dienstagmorgen, 07.00 Uhr1. In diesem Zeitfenster haben sich die Diebe Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus-Neubau verschafft, der gerade im Bau ist. Dort haben sie es sich nicht nehmen lassen, das Kabel direkt aus den Anschlüssen eines Stromverteilers und aus einer Tiefgarage zu ziehen1. Klingt nach einer Aktion, die nicht gerade zwei Minuten gedauert hat – 60 Meter Kabel rauszuziehen braucht schon etwas Zeit und offenbar auch das passende Werkzeug.
Der Schaden ist zwar überschaubar im Vergleich zu anderen Einbrüchen, aber trotzdem ärgerlich: Die Beute hat einen Wert von mehreren hundert Euro1. Kupfer ist eben nach wie vor ein beliebtes Diebesgut, weil sich der Rohstoff gut zu Geld machen lässt.
Die Kreispolizeibehörde Borken ermittelt jetzt und hofft auf Hinweise aus der Nachbarschaft. Wer in der Nacht von Montag auf Dienstag etwas Verdächtiges rund um die Straße Up’m Hövel in Bocholt-Stenern beobachtet hat, soll sich melden1. Das Kriminalkommissariat in Bocholt ist unter der Telefonnummer (02871) 2990 erreichbar1.
Kabeldiebstähle auf Baustellen sind leider kein Einzelfall – gerade jetzt, wo es früher dunkel wird, haben Diebe oft leichteres Spiel. Baustellen sind nachts meist unbeleuchtet und nicht dauerhaft bewacht, was sie zu einem attraktiven Ziel macht. Wer also in der Nähe von Neubauprojekten wohnt, kann mit wachen Augen durchaus einen Unterschied machen.
Der Fall aus Bocholt-Stenern zeigt mal wieder: Auch vermeintlich gut gesicherte Baustellen sind vor Langfingern nicht hundertprozentig sicher. Die Polizei bleibt an dem Fall dran und ist auf Zeugenhinweise angewiesen. Wer also etwas weiß oder gesehen hat, sollte sich nicht scheuen, das Kriminalkommissariat zu kontaktieren.
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