Großkontrolle in Altena: 135 Raser, 3 Fahrten unter Drogeneinfluss und jede Menge Mängel – das Ergebnis des Schwerpunkteinsatzes der Polizei im Überblick.
Fast 14 Stunden am Stück auf der Lauer – das hat sich die Polizei in Altena am 4. November 2026 vorgenommen. Von 6:30 Uhr morgens bis 20 Uhr abends gab’s Schwerpunktkontrollen auf den Straßen der Stadt. Im Fokus: Alkohol und Drogen am Steuer, der gewerbliche Güter- und Personenverkehr und natürlich das Dauerthema Nummer eins – Tempo.1
Und siehe da: Geblitzt wurde ordentlich. 135 Fahrerinnen und Fahrer waren schneller unterwegs als erlaubt, 18 davon sogar so krass, dass es in den Ordnungswidrigkeitenbereich fällt. Die Krone setzte sich jemand auf, der mit 76 km/h durch eine 50er-Zone gebrettert ist. Spoiler: Das wird teuer.1
Aber nicht nur Raser waren das Thema. Gleich drei Fahrer – darunter sogar ein Lkw-Fahrer – standen offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel. Bei allen dreien wurden Blutproben genommen. Wer sich fragt, ob sich sowas lohnt: ganz klar nein.1
Bei den Kontrollen ging’s aber nicht nur um Tempo und Promille. Die Beamten fanden auch 10 Verstöße bei der Ladungssicherung – also Sachen, die im Zweifel beim nächsten Bremsmanöver durch die Gegend fliegen könnten. Dazu kamen 6 technische Mängel an den Fahrzeugen und 6 Anzeigen, weil die Pflichtversicherung gefehlt hat. Fahren ohne Versicherung ist halt nicht nur riskant, sondern auch richtig teuer, wenn’s auffliegt.1
Obendrauf gab’s noch 2 weitere Ordnungswidrigkeiten und 23 sonstige Verstöße, die bei der Aktion ans Licht kamen. Ein besonders kurioser Fall: Ein Fahrer wurde dem Zollamt gemeldet – der Verdacht steht im Raum, dass er schwarzgearbeitet hat.1
Klar, niemand hat Bock, in so eine Kontrolle zu geraten – vor allem nicht, wenn man gerade zu schnell oder ohne Versicherung unterwegs ist. Aber genau solche Schwerpunkteinsätze sorgen dafür, dass die Straßen für alle sicherer werden. Ob Lkw-Fahrer, Pendler oder Schulkinder auf dem Fußweg – jeder profitiert davon, wenn Mängel und riskantes Verhalten im Straßenverkehr aufgedeckt werden, bevor was Schlimmeres passiert.1
Die Polizei macht schon jetzt klar: Das war’s noch nicht. Solche Kontrollen soll’s auch in Zukunft regelmäßig geben. Also, liebe Leute aus dem Märkischen Kreis – schnallt euch an, haltet euch ans Tempolimit und checkt eure Ladung, bevor ihr losfahrt. Der nächste Blitzmarathon kommt bestimmt.1
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